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Sex, Art & Rock’n’Roll

Frivole Kunstwerke, Brüste wohin man sieht und Fetisch-Fotografien, die so manches BDSM-Herz höherschlagen lassen – das Erotic Art Museum bietet tatsächlich all das, was man sich unter einem Museum mit dieser Bezeichnung vorstellt.


In den Räumen des kleinen Museums in der Bernhard-Nocht-Straße 79 startet am 13. April die neue Ausstellung:  Vera Bruß stellt Fotografien zum Thema „FotoFetisch“ aus. Leder, Ketten und Gasmasken werden mit in Szene gesetzter Nacktheit gepaart – kurzum auf den Kunstwerken geht es zur Sache.

Seit Jahren fotografiert die Künstlerin Paare, Einzelkämpfer und Models, die meist aus der BDSM-Szene stammen und sie beauftragen, ihren Vorlieben in Szene zu setzen. Dabei entstehen arrangierte Bilder, und auch Motive, die sich im Rahmen der Sessions einfach so entwickeln. Beide Ansätze üben einen faszinierenden Reiz auf den Betrachter aus. Auch die Künstlerin selbst setzt sich immer wieder mit fantasievollen Outfits in Szene.

Mit dieser Ausstellung will das neue Team des Museums das Haus näher an die regionalen Künstler heranführen. Perspektivisch will das Erotic Art Museum mit erotischen Ausstellungen, kulturellen Veranstaltungen wie dem Lyriktreff „Die REDEREI“  und aktivem Kunstverkauf einen kreativen Künstlertreffpunkt schaffen.

Zwei Hamburger Künstler haben ihre feste Heimat im Museum und ihre Werke sind dauerhaft einsehbar: Der Hamburger Collagen-Künstler Fiete Frahm hat Zeit seines Lebens insgesamt um die 2000 Kunstwerke geschaffen. Davon hängen so einige im Museum. Auch die berühmte „Star-Club“-Tür kann hier bestaunt werden. Günter Zint, der vielen als „das fotografische Gedächtnis der Reeperbahn“ bekannt ist, hat auch einige seiner Werke ausgestellt. Unbedarfte Nacktheit, Liebesdamen und der Charme der Vergangenheit machen seine Fotografien zu erotischen Meisterwerken.

Die hübsche junge Dame, die im Shop die Kunstwerke vertreibt, unterhält die Besucher in bestem Kiez-Schnack und erzählt aus den Leben der Künstler.

Montags bis Freitags von 11:00 – 18:00 Uhr können sich Besucher im Erotic Art Museum umsehen – der Eintritt ist frei. Bei Schietwetter ist sogar am Wochenende geöffnet.


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