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Hamburg-Rapper Norris: Ein anderes Echo auf den „Echo“

Er ist eine Urgewalt an Kreativität. Er hat zahlreiche B-Movies auf den Weg gebracht darunter auch „Reeperbahn-der Film“ und die Serie „Nature“. Die Rede ist von Timo Rose, dem freundlich exzentrischen Grenzgänger. Vielen ist er eher bekannt als der Rapper King Hannibal. Nun ist er nach acht Jahren wieder zu seinen alten Wurzeln zurückgekehrt, allerdings mit einem neuen Pseudonym. Jetzt nennt er sich Norris. Der Begriff kommt aus dem Wikingischen und bedeutet so viel wie „der aus dem Norden kommende“ – passt also perfekt zu dem Wahl-Hamburger.

Nach seinen letzten Tracks „Hamburg“ – einem Abgesang auf die schönste Stadt der Welt, ist nun sein neuestes Werk released worden. Es heißt Kopfschuss“und zeigt, was Norris von der deutschen Rap-Szene hält.

Trotz der Kollegenschelte hat er für die aktuelle ECHO-Thema wenig Verständnis. „Jeder, der Farid oder Kollegah kennt, weiß, dass die umstrittene Textzeile lediglich ein provozierender Lyric ist“. Schließlich hat Kollegah jahrelang mit Sun Diego, einem jüdischen Rapper gearbeitet und hat viele jüdische Fans. Vorgefertigte Urteile auf Grund einer einzigen aus dem Kontext gerissen Line, findet Norris falsch und einen eklatanten Eingriff in die geschützte Kunstfreiheit. Dass die Musiker, die nun den Preis zurückgeben ihre eigenen Werte kaputt machen, bleibt ihm rätselhaft. „Da wird eine Tür aufgemacht, die zur geistigen Selbstzensur führt.“

Das komplette Album von Norris erscheint erst im November 2018, bringt aber viele seiner „alten“ Rapperkollegen zurück an die Microphones. Gasttracks gibt es dann von Silla, Legende Tachi aka Puff Baba, Cappuccino (Jazzkantine) und vielen anderen.


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