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Vermieterverband: SPD agiert wie Rechtspopulist, Hamburger sorgen sich um Deutschland, Kunsthalle in der Krise

Θ HAMBURGER NACHRICHTEN

Mietenstopp gefordert: Um die steigenden Mieten in Großstädten wie Hamburg zu bekämpfen, fordert die SPD-Spitze einen Mietenstopp. Für fünf Jahre solle nur ein Inflationsausgleich zusätzlich erhoben werden. Mit der Hamburger SPD scheint der Vorstoß nicht abgestimmt. Einen entsprechenden Vorschlag der CDU, die Mieten bei der SAGA einzufrieren, hatte Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt im Mai noch zurückgewiesen. Statt sich jetzt aber über die SPD-Forderung zu freuen, bewertet die Hamburger CDU den Vorschlag nun auf einmal als „Mieter-Bluff“. Andreas Breitner, Chef des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen lehnt den Vorschlag äußerst entschieden ab.
tagesschau.de (Mietenstopp), ndr.de (Kritik)

Was dem Rechtspopulisten die Flüchtlingspolitik ist, scheint dem Linkspopulisten die Wohnungsfrage zu werden.
Andreas Breitner, der auch für die SAGA spricht, stellt einen politischen Vorschlag der SPD dem Wirken von Rechtspopulisten gleich. Die politische Sprache verroht in diesen Tagen ungut.
mopo.de

Hamburger in Sorge: Der zunehmende Rassismus und die Radikalisierung der AfD sorgt zwei grundverschiedene Hamburger. Der Hamburger AfD-Fraktionsvorsitzende Jörn Kruse schimpft wieder mal über seine Parteikollegen Alexander Gauland und Björn Höcke. Der eine spinne, der andere sei ein größenwahnsinniger Kleingeist. Warum Kruse dann aber weiter in der AfD bleibt, erschließt sich abseits der Fraktionsvorsitzendenvergütung nicht. Derweil hat der Hamburger Journalist Michel Abdollahi einen lesenswerten offenen Brief an Kanzlerin Merkel geschrieben. Abdollahi nimmt eine zunehmende Anfeindung gegen Migranten, selbst in der dritten Generation, wahr. Man müsse dafür sorgen, dass die Extremisten nicht länger das Bild Deutschlands prägen.
zdf.de (Kruse), facebook.michel.abdollahi (Abdollahi)

Frau Bundeskanzlerin, wissen Sie, wir wollten nicht hierher kommen. Ich hatte ein schönes Haus in Teheran, mit Spielsachen und Kinderbüchern.
Michel Abdollahi will nicht auch noch seine zweite Heimat verlieren.
facebook.michel.abdollahi

Uneinigkeit bei Hapag-Lloyd: Großaktionär Klaus Michael Kühne fordert die nächste Fusion mit einer Reederei, möglichst aus Fernost, um Hapag-Lloyd für den internationalen Wettbewerb zu stärken. Der Chef der Reederei, Rolf Habben Jansen hält von dem Vorschlag indes nichts. Eine weitere Fusion würde keinen nennenswerten Kostenvorteil für die Reederei bringen. Zehn Jahre nach der Finanzkrise und der mehrheitlichen Übernahme der Anteile durch Hamburger Investoren an der Reederei, erwartet Jansen immerhin in den kommenden zwei Jahren ein besseres Marktumfeld für Hapag-Lloyd. Das hatte Jansen aber auch schon im Frühjahr gesagt, um dann Mitte des Jahres dennoch eine Gewinnwarnung abgeben zu müssen.
welt.de (Kühne), welt.de (Jansen)

Sie war alternativlos.
Hapag-Lloyd Aufsichtsratschef Michael Behrendt über die Hamburger Beteiligung an der Reederei, um sie für die Hansestadt zu sichern.
welt.de

Zufriedenes Fazit: Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank mit akademischer USA-Reise zufrieden welt.de
Achillesferse der S-Bahn: Störung im Stellwerk am Hauptbahnhof sorgt wieder mal für Chaos twitter.SBahnHamburg
Punk verbindet: Linke und Rechte prügeln vor dem Knust um ihre Lieblingsband mopo.de
Streit um Hausverkauf: 57-jähriger Mann sticht in Bramfeld auf getrennt lebende 55-jährige Ehefrau ein shz.de

Θ HAMBURGER FUSSBALL

Selbstdisziplin gefordert: HSV-Mäzen Klaus Michael Kühne zwingt sich seine Anteile am Verein verkaufen. Er erkenne kein Konzept für das es sich lohne, weiter zu investieren. Kühne ist wohl immer noch muksch, weil der Verein ihm keine größere Beteiligung zustehen wollte. Einen Käufer hat er indes noch nicht und bevor er weg ist, kündigt er schon wieder an, möglicherweise zurückzukommen. Das gelang auch der deutschen Nationalmannschaft im Freundschaftsspiel gegen Peru, die einen Rückstand noch glanzlos in einem 2:1-Sieg drehen konnte. Ärger droht derweil DFB-Präsident Reinhard Grindel, der das Spiel aus Sorge vor Hooligans von Frankfurt nach Sinsheim verlegen ließ. Grindel hatte das abgestrittenen, aber ein veröffentlichter Mailverkehr straft ihn Lügen.
welt.de, abendblatt.de (Kühne), spiegel.de (Nationalmannschaft), faz.net (Grindel)

Θ HAMBURGER WETTER: Bei maximal 21 Grad ist es wechselnd bewölkt und trocken.
wetterspiegel.de

Θ HAMBURG IN ZAHLEN

5.246 Unfälle haben junge Erwachsene im ersten Halbjahr 2018 verursacht. Die traditionelle Risikogruppe ist auf einem guten Weg, denn damit sind die Unfallzahlen um fast sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Sorgen machen nun mehr die Senioren am Steuer, denn die älteren Herrschaften haben 2,5 Prozent mehr Unfälle verursacht. Insgesamt ist die Zahl der Unfälle auf Hamburgs Straßen um 1,7 Prozent gesunken. Die Zahl der Fahrradunfälle nahm hingegen um ein Prozent auf 1.523 Vorfälle zu.
ndr.de, abendblatt.de (Fahrrad)

Θ HAMBURGER LEBEN

Sorge um die Kunsthalle: Das im vergangenen Jahr aufwendig renovierte Museum leidet unter Besucherschwund. Nur 320.000 Besucher werden erwartet und damit deutlich weniger als im Vorjahr. Sinkende Einnahmen sind die Folge. Zudem sind die Kosten höher als vorgesehen. Nun soll die Bürgerschaft das Haus von zwei Millionen Euro Schulden entlasten. Um die Situation der Hamburger Museen insgesamt zu verbessern, stellt Kultursenator Carsten Brosda in diesem Jahr zwei zusätzliche Millionen Euro bereit. Ab Dienstag soll schon das umbenannte Völkerkundemuseum als MARKK seinen Neuanfang begehen. In der ersten Schau reflektiert das Haus an der Rothenbaumchaussee indes erstmal seine Vergangenheit und zeigt die ersten Exponate des Museums.
welt.de

Restaurant-Tipp – Döner in Altona: Moderner Industrial Chic im Mix mit Landhausstil-Akzenten – „Dönerbude“ trifft auf die Filiale der Kebab Collection am Fischmarkt nicht zu. Das Unternehmen bietet Hamburgs ersten Döner-Lieferservice an und nutzt den aus dem TV bekannten Fleischschneider „Der Gerät“ für seine Classic Döner, Döner Teller & Co. Auch Lahmacun, Salate und Vegetarisches gehören zum Angebot.
hamburg.de

Am Ende der Sehnsucht wartet die Freiheit: Als Christine Dohler sich von einem Tag auf den nächsten genau mit dieser inneren Unsicherheit konfrontiert sieht, weiß sie zunächst nicht, was sie tun soll. Eigentlich ist ihr Leben perfekt: Sie ist erfolgreich, gesund, hat viele Freunde. Und doch spürt sie eine unerklärliche Sehnsucht in sich. Als sie in Hamburg den Dalai Lama für ein Interview trifft, funkt es. Kurzerhand lässt Christine alles hinter sich und stürzt sich in ihr größtes Abenteuer. Lesung um 19 Uhr im Beta Haus.
hamburg.de

Knallbunte Oper: Mit einer bunten Inszenierung „Cosi fan tutte“ startet die Staatsoper erfolgreich in die Spielzeit ndr.de
Kicken mit Herz: Prominente Hamburger und UKE-Ärzte erspielen mehr als 100.000 Euro für einen guten Zweck ndr.de
Schnell gejoggt: Kenianer gewinnen erwartungsgemäß beim Lauf um die Alster ndr.de
Jubiläum auf dem Kiez: Dauerbrenner-Musical „Heiße Ecke“ feiert 15 Jahre twitter.bommesalex
Junge Demokraten: Kinder demonstrierten gegen Handy-Nutzung ihrer Eltern welt.de

Θ DAS NOCH

Am Wochenende war viel los: Der Red Hair Day endete am Sonntagvormittag mit einem Gruppenfoto der rothaarigen Teilnehmer beim gut besuchten Tag des Oberhafens, der auch für alle anderen Haarfarben die Schiebetüren seiner vielfältigen Güterhallen öffnete. Weitere 140 andere Orte mit Geschichte präsentierten sich am Wochenende beim Tag des Denkmals. Darunter auch die Große Freiheit, deren Historie unter der Führung der Olivia Jones Familie etwa 1.000 Besucher erfahren wollten. Am Abend zuvor hatten sich 11.000 Interessierte bei der Nacht der Theater für die aktuellen Inszenierungen interessiert. Viel Begeisterung der 25.000 Motorsport-Fans gab es auch bei den Stadtpark-Oldtimerrennen, die zum zweiten Mal in der City Nord stattfanden.
ndrd, mopo.de (Oberhafen), ndr.de,
abendblatt.de (Theaternacht), bild.de (Stadtpark)