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Ida Ehre Schule: Bezirksversammlung verurteilt Bombendrohung

Nachdem am Donnerstagvormittag eine Bombendrohung gegen die Ida Ehre Schule eingegangen war, bezog die Bezirksversammlung Eimsbüttel am selben Abend klar Stellung: „Die Bezirksversammlung Eimsbüttel verurteilt auf das Schärfste die heute gegen die Ida Ehre Schule gerichtete Bombendrohung, die den vorläufigen Höhepunkt einer inszenierten Kampagne gegen diese Eimsbütteler Schule darstellt.“ Schülerschaft und Lehrer hätten die Verpflichtung, über Faschismus und Antisemitismus aufzuklären und an einem Bewusstsein über deren Ursachen und Voraussetzungen mitzuwirken. „So hat diese Schule sich den Ehrentitel ‚Schule ohne Rassismus‘ voll und ganz verdient.“

Laut der Stellungnahme habe die Ida Ehre Schule offensichtlich im Fadenkreuz einer Verleumdungskampagne gestanden. „Öffentliche Denunziation jeglicher Art darf keinen Platz in unserer offenen Gesellschaft und Demokratie haben“, hieß es in der Erklärung weiter. Die Bezirksversammlung Eimsbüttel fordere alle demokratischen Kräfte und Parteien dazu auf, gerade jetzt die Auseinandersetzung mit Rassismus und Rechtspopulismus offensiv zu führen. Die Erklärung der Bezirksversammlung Eimsbüttel zur Bombendrohung wurde am Donnerstagabend zu Beginn der Bezirksversammlung verlesen.

Bombendrohung an Ida Ehre Schule

Am Donnerstag war in der Ida Ehre Schule eine Bombendrohung eingegangen. Die Schule wurde daraufhin evakuiert. Die Polizei gab jedoch später Entwarnung, sie „konnte die Drohung als unbedenklich einstufen“, gab die Ida Ehre Schule auf Twitter bekannt.

Bei dem Vorfall kann von einem rechtsextremen Hintergrund ausgegangen werden. Die Ida Ehre Schule war in den vergangenen Wochen wegen politischer Aufkleber in die Schlagzeilen geraten. Das umstrittene Meldeportal der Afd hatte diese für linksextrem befunden.

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