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Wunder geschehen… wir war’n dabei

Der Mensch liebt das Rätsel, ganz gleich, ob er in einem Escape-Room nach einer Logik zum Verlassen desselbigen fahndet oder sich als Lara Croft vor der Konsole mit geheimen Wegen beschäftigt.

Unmittelbarer dagegen ist die Magie, die Illusion, weil man bei ihr einen richtigen Gegner hat, jemand der etwas kann, das wir nicht verstehen, aber wissen, dass es nur Taschenspielertricks sind. Oder eben doch nicht?
Erfreuter Zeuge seines eigenen Unvermögens wird man im Wunderkontor, das vor drei Jahren aufmachte.
Geleitet wird die charmante Zauberbühne am Hafen in der Nähe des Fischmarktes vom Ehepaar Borrmann.
Vobei an der Bar kommt man in einen Gang, wo den Gast aus Bilderrahmen heraus die Größen der Magie anblicken. Unter ihnen auch Dai Vernon, der den Gastgeber nachhaltig beeinflusste. Ein Meister der Sprachzauberei. Denn im Wunderkontor geht es nicht nur um Verblüffung, sondern um Spaß und  Borrmann ist ein echtes Bad-Ass. Schon zu Anfang macht er klar, dass es im Publikum heute jeden treffen kann. Und wer will schon gerne vorgeführt werden?

Die Show beginnt meinem Klassiker, dem Tuch, da in der Hand verschwindet. Ohne zu viel zu verraten, die Anleitung gibt es ja auch auf youtube, es landet in einem Ei, wie man es von Überrschungseiern kennt. Wie daraus dann plötzlich wieder ein echtes Hühnereu wird, löst schon das erste Stirnrunzeln aus.

Galant und immer frech, liegt ja auch nah beieinander, führt uns Borrmann, Mitglied des ehrwürdigen Magischen Zirkels von Deutschland und Member des International Brotherhood of Magicians durch die scheinbar einfache Trickkiste, um uns dann planlos zurückzulassen. Ein Hütchenspiel mit Kugeln endet mit Zitronen. Und wie ein vom Gast markierter Geldschein in eine Zitrone kommt, ist auch so eine ungeklärte Frage.
Spätestens bei den Mentaltricks, ergibt man sich Borrmans Kunst und fragt nicht mehr nach. Woher weiß er nur mit welcher Farbe der Gast, etwas ausgemalt hat? Und wie kommt er auf den richtigen Kinofilm an den ich gerade denke?
Spätestens dann genießt man die Show, weil die Illusion so schön und nassforsch inszeniert daherkommt, dass man aus dem Grinsen und Applaudieren nicht mehr rauskommt.

Doch das Theater hat noch eine andere Magie und die ist persönlich. Der Impressario selbst ist in der Pause zum Anfassen da und seine Frau hat immer im Blick, ob jemand noch etwas wünscht oder ein Detail zurechtgerückt werden muss. Zur Not macht sie auch die Technik. Perfektes Teamwork, denn hinter einem starken Mann steckt immer eine aufmerksame Frau oder so ähnlich.

Zaubern lernen kann man im Wunderkontor übrigens auch. Alles über die Angebote und Shows findet man auf http://wunderkontor.de/