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1. Weltfischbrötchentag mit Überraschungsgewinner

Am Bosporus werden gegrillte Fische fangfrisch am Ufer gegrillt und dann in einem länglichen Fladenbrot serviert. In Hamburg ist man seinen Fisch im Brötchen eher kalt. Den Backfisch mal ausgenommen. Am Samstag holte nun die Spielbudenplatzbetreiber GmbH eine Ostseetradition in das Herz der Stadt: den Weltfischbrötchentag.
Bei passend wechselhaftem Wetter bestehend aus Regenschauer, kalten Winden und Sonnenperioden fanden sich entlag den Spielbudenplatzes zahlreiche Food Trucks mit den Meeresdelikatessen ein.

Bei dem Erwerb eines Matjes oder Heringsbrötchens erhielt man von den Anbietern einen Code, den man online für die Stimmabgabe nutzen konnte. Und das Sortiment war reichlich vom Husumer Krabbenbrötchen über Räucherhering, Lachs und Aal bis zum Rollmops. Eher selten im Angebot einer klassischen Fischbude: die Schillerlocke. Am Weltfischbrötchen Tag feierte aber auch sie Renaissance. Auch wenn sie überraschend mit Mayonaise statt mit Meerrettich beschmiert war.

Natürlich durfte auch etwas Elbefolklore nicht fehlen. Der Shanty-Chor De Jungs vun de Logerhus und Franz Albers & Käpt’n Kruse sorgten für ein martimes Schunkelerlebnis.
Später am Nachmittag wurde dann das beste Fischbrötchen gekürt. In der Jury Kiez-Größen und Gourmetexperten wie Tide-Moderator Jan Stahl, Schauspieler Carsten Spengemann, IG St. Pauli Geschäftsführer Peter Kämmerer, der scheidende Quartiersmanager Lars Schütze und Tourguide Funny Fantastic. Aus neun Kandidaten wurde dann der Siegerfisch ermittelt Am Ende eine Konsensentscheidung zu gunsten eines sauren Herings. Gewonnen hat eine Variation nach altem Familienrezept aus dem Fischhaus Rellingen. Da wird der Backfisch sauer sein.