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Streik beim NDR: Möglicher Ausfall von Radio- und Fernsehprogrammen

Die Vereinte Dienstleistungsgesellschaft ver.di, der Deutsche Journalisten Verbund (DJV) und die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) haben die Beschäftigten des Norddeutschen Rundfunks (NDR) für Mittwoch, den 19. Juni zum Streik aufgerufen. Grund sei, dass der NDR im laufenden Tarifstreit nicht einmal die allgemeine Preissteigerung ausgleichen würde. Darüber hinaus soll die Einkommensentwicklung vom öffentlichen Dienst abgekoppelt werden. Dies sei nicht akzeptabel, hieß es von ver.di Fachbereichsleiter Martin Dieckmann.

Forderung: Sechs Prozent mehr Lohn

Ver.di fordert eine Erhöhung der Gehälter und Honorare um sechs Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. „Seit Jahren steigt die Arbeitsbelastung im NDR, durch die ARD-Strukturreform sind viele Arbeitsplätze gefährdet und flexible Arbeitsverhältnisse machen eine Zukunfts- und Familienplanung unmöglich“, sagt Lars Stubbe, Gewerkschaftssekretär bei ver.di Hamburg.

Die Beschäftigten des NDR streiken am Mittwochvormittag beim NDR in Lokstedt. Während dieser Zeit kann es zum Ausfall von Fernseh- und Radioprogrammen kommen.

 

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