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Attila Hildmann in Eimsbüttel: Polizei musste anrücken

Am Dienstagabend hat sich der Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann in der Schanze aufgehalten. Die linke Gruppe „Grow“ veröffentlicht das auf Twitter, später rückte die Polizei an.

Gestern checkte der als rechter Verschwörungstheoretiker und Corona-Leugner bekannte Attila Hildmann in ein Hotel in der Schäferkampsallee ein. Die linke „Gruppe für den organisierten Widerstand“ (Grow) machte darauf am Nachmittag auf Twitter aufmerksam.

Flaschenwürfe und Bedrohungen?

Grow veröffentlichte Fotos, auf denen augenscheinlich Hildmanns Porsche vor dem NH-Hotel und er in der Lobby zu sehen sind. In dem Tweet weist die Gruppe daraufhin, dass sich „der Neo-Nazi Attila Hildmann“ nun wenige Meter vom Schanzenviertel entfernt aufhalte.

Auf Twitter veröffentlichte „Grow“ ein Foto von Hildmanns Porsche vor dem Hotel. Quelle: Twitter

Medienberichten zufolge soll Hildmann später bei einem Spaziergang im Bereich der Weidenallee mit Flaschen beworfen worden sein. Grow wiederum schreibt, Hildmann habe auf seinem Spaziergang mehrere Menschen bedroht.

„Scheiß Nazi, verpiss dich aus unserem Viertel!“

Daraufhin habe er „erste Ansagen“ bekommen. Auf einem Video ist zu sehen, wie eine Passantin Hildmann „Scheiß Nazi, verpiss dich aus unserem Viertel!“ zuruft. Hildmann reagierte mit einer Nachricht in seiner Telegram-Gruppe auf die Anfeindungen. Er warte in der Lobby auf die Antifa.

Wie die Mopo berichtet soll daraufhin die Polizei angerückt sein: Mehrere vermummte Menschen seien in der Nähe des Hotels gesichtet worden. Gegen 23 Uhr kontrollierte die Polizei nochmals den Bereich um das Hotel – zu dem Zeitpunkt war Hildmann wohl schon ausgecheckt.

Verschwörungstheoretiker und Corona-Leugner

Ursprünglich bekannt wurde Attila Hildmann als veganer Koch – er veröffentlichte zahlreiche Bestseller-Kochbücher. Seit Beginn der Corona-Pandemie tritt er in der Öffentlichkeit als Gegner der staatlichen Eindämmungsmaßnahmen auf.

In seiner Telegram-Gruppe verbreitet er Verschwörungstheorien und fällt immer wieder mit antisemitischen und rechtsextremen Äußerungen auf. Gegen ihn ermittelt das LKA und die Generalstaatsanwaltschaft, unter anderem wegen der öffentlichen Verhamlosung des Holocaust.

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