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Corona: Schutzmaßnahmen für den Isemarkt

An einen Mindestabstand ist beim Einkaufen auf dem Isemarkt momentan nicht zu denken. Neue Schutzmaßnahmen sollen für mehr Platz sorgen.

In Zeiten von Corona kaufen die Menschen lieber unter freiem Himmel, weichen von der Enge des Supermarkts auf Wochenmärkte aus. Mit neuen Schutzmaßnahmen will die Bezirksversammlung dafür sorgen, dass der Marktbesuch in Eimsbüttel sicher bleibt. Am Isemarkt treten die Maßnahmen bereits am Dienstag in Kraft.

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Denn hier ist die Situation besonders problematisch: Der Marktplatz ist durch die oberiridischen Schienen der U-Bahn begrenzt und deswegen sehr schmal. „Das macht es schwer, den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten“, so Jan Koriath von den Grünen Eimsbüttel.

20 bis 30 Prozent weniger Stände auf dem Isemarkt

Zwar ist es leerer geworden, seit nur noch die Stände verkaufen dürfen, die etwas für den täglichen Bedarf anbieten. Die neuen Maßnahmen sollen aber für noch mehr Platz auf dem Isemarkt sorgen.

Die verbliebenen Marktstände weichen dafür so weit wie möglich auf die Straße aus. So wird der Markt breiter. Wo es möglich ist, sollen die Stände nur auf einer Straßenseite oder versetzt voneinander stehen, um Menschenansammlungen zu verhindern.

Wochenmärkte sollen offen bleiben

Markierungen auf dem Boden und Absperrbänder sorgen schon in Supermärkten für Abstand beim Schlangestehen. Diese Maßnahmen will die Bezirksversammlung auch auf den Wochenmärkten einführen. Außerdem dürfen sich Kunden nicht mehr selbst bedienen, sondern müssen vom Marktpersonal versorgt werden. Das Ordnungsamt soll die Einhaltung der Maßnahmen kontrollieren.

Zunächst konzentrieren sich die neuen Regeln auf den Isemarkt. Aber auch andere Eimsbütteler Wochenmärkte sollen sie nach Absprache einführen. Mit den Maßnahmen wolle die Bezirksversammlung dafür sorgen, dass die Märkte so lange wie möglich offen bleiben. Denn: „Wochenmärkte bieten meist saisonale und regionale Lebensmittel an und sind so ein wichtiger ökologisch sinnvoller Nahversorger“, erklärt Koriath.

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