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Geldautomaten gesprengt – an der Osterstraße wurde ein Automat “nur” verwüstet

In Eppendorf wurde am Montagmorgen wieder ein Geldautomat aufgesprengt, eine Nacht zuvor misslang in Barmbek ein derartiger Versuch. In den letzten Wochen wurden in Schnelsen, Harvestehude und der Hafencity Geldautomaten durch eine herbeigeführte Explosion geöffnet.

Vergangene Woche wurden in der Nacht auf Donnerstag an der Osterstraße die Fensterscheiben einer Bank und ein außen gelegener Geldautomat von einem oder mehreren Unbekannten zerstört. Vor rund einem Jahr wurde diese Filiale schon einmal beschädigt.

Misslungener Versuch in Barmbek

Am frühen Samstagmorgen hörten Zeugen einen lauten Knall und sahen anschließend einen Mann aus einer Bank in der Fuhlsbüttler Straße laufen. Dieser stieg auf ein Motorrad beziehungsweise einen Motorroller, der von einem zweiten Mann gefahren wurde. Der Fahrer wartete gegenüber der Bank in der Emil-Janßen-Straße und die beiden Männer flüchteten im Anschluss in Richtung Rübenkamp. Bei der Sofortfahndung konnten die beiden Männer nicht mehr gefunden werden.

In der Bank konnten die Polizeibeamten feststellen, dass offenbar versucht wurde, den dortigen Geldautomaten zu sprengen. Dieser wies starke Beschädigungen auf, wurde allerdings nicht aufgesprengt.

Explosion in Eppendorf

Am frühen Montagmorgen hörten Zeugen im Eppendorf Weg einen lauten Knall in den Räumlichkeiten der Commerzbank. Anschließend sahen sie zwei Personen, die mit einem Motorrad oder Motorroller davon fuhren. Auch dieses mal führte die Fahndung zu keiner Festnahme.

Bei der Spurensicherung stellten die Polizeibeamten fest, dass der dortige Geldautomat aufgesprengt und aus ihm eine bislang unbekannte Bargeldsumme entwendet worden war. Durch die Sprengung des Geldautomaten wurden auch vier Scheiben im Vorraum der Bank zerstört. Die Ermittler prüfen nun, ob es sich in beiden Fällen um dieselben Täter handelt.

Vandalismus in der Osterstraße

Der zerstörte Geldautomat an der Osterstraße steht nicht mit den Sprengungen in Verbindung. Die zuständigen Ermittler würden dennoch überprüfen, ob die Tat mit den Sprengungen in Verbindung steht, so ein Polizeisprecher.

Laut einem Sprecher der Deutschen Bank handelt es sich „nur“ um Vandalismus und keinen versuchten Aufbruch. „Wir bemühen uns, die Schäden vor Ort zeitnah zu beseitigen“, sagte er.

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