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„MyMarini“ gentrifiziert von Eimsbüttel weiter nach Eppendorf

Der Eppendorfer Weg ist lang und führt Bademodenmarke „MyMarini“ von Eimsbüttel weiter bis Eppendorf – konsequente Gentrifzierung.

MyMarini surft von Eimsbüttel nach Eppendorf. Bisher war das Geschäft des Hamburger Labels für nachhaltige, ethisch korrekte Surf- und Bademode in Eimsbüttel im Eppendorfer Weg 86 neben Renates Weinrot. Im Frühjahr kommt der Umzug „in das exklusive Herz von Eppendorf“. So der Immbolienmakler Grossmann und Berger.

Die 2018 bezogene Fläche am Eppendorfer Weg sei aufgrund der wachsenden Bekanntheit des 2013 gegründeten Unternehmens und seines größeren Angebots zu klein geworden. Bald also ein „repräsentativer Showroom“ in der Eppendorfer Landstraße 60: 190 Quadratmeter groß, dazu ein 90 Quadratmeter großes Lager im Keller. Direkt neben der Boutique Anita Hass.

Nachhaltig und schick ins Wasser

MyMarini wurde 2012 von Mareen Burk und ihrem Partner William Albright gegründet. 2018 eröffneten sie ihren Flagshipstore in Eimsbüttel. Ihre Bade- und Surfmode lassen sie in Kroatien und in Portugal herstellen. Der Verkauf läuft im Onlinehandel, in Geschäften anderer und im Flagshipstore. Die Mutter der Gründerin organisiert im Schwarzwald das Shipping Deparment, das die Bademode in die Welt sendet.

Die Bademodenmarke engagiert sich sozial und umweltschonend: Sie fördert den Social Surf Club, der „Surfcamps für Kinder in schwierigen Lebenslagen“ in Dänemark anbietet. MyMarini ist in Water for Love, einer Vereinigung von Textilherstellern, die möglichst wasserschonend produzieren wollen.

Aus dem Meer – in das Meer

Die Badebekleidung der Marke ist zumeist aus Econyl. Das ist ein neuer Kunststoff, der in Italien aus am Strand angeschwemmten Kunststoff wie Fischernetzen oder PET-Flaschen hergestellt wird. MyMarini sagt, die Marke sei preistransparent und schlüsselt auf, wer entlang der Lieferkette was verdient.

Die Eröffnung des größeren Stores ist für Ende April, Anfang Mai geplant – zum Beginn der Hochsaison.

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