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Razzien in Norddeutschland: Mutmaßliche Terrorhelfer in Eimsbüttel?

Am Mittwoch wurden verschiedene Objekte in ganz Norddeutschland von der Polizei untersucht. Auch eine Wohnung in Eimsbüttel geriet ins Visier der Ermittler.

Am 11. September haben Beamte des Landeskriminalamts Schleswig-Holstein an 16 Standorten in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg Razzien durchgeführt. Auch eine Wohnung in Eimsbüttel befindet sich unter den durchsuchten Objekten. Die Durchsuchungen waren Teil eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Flensburg. Elf Beschuldigten wird vorgeworfen, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben.

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Angaben des LKA zufolge werden die Personen beschuldigt, sich zwischen Dezember 2018 und Juli 2019 „gewerbsmäßig und organisiert verabredet zu haben“. Dabei sollen sie „ohne eine Erlaubnis im Sinne des Zahlungsdienstmittelgesetzes“ „größere Finanztransaktionen durchgeführt“ haben. Das Geld hätten die Beschuldigten ins Ausland verschoben und dafür Provisionen eingesteckt. Bei den Durchsuchungen sollen etwa 250.000 Euro in bar sichergestellt worden sein, erklärte Staatsanwältin Stefanie Kropp gegenüber den Eimsbütteler Nachrichten.

Razzia in der Bismarckstraße: Verdacht auf Terrorfinanzierung. Foto: Vanessa LeitschuhDas Haus in der Bismarckstraße. Foto: Vanessa Leitschuh

Mögliche Terrorfinanzierung?

Laut Oberstaatsanwältin Ulrike Stahlmann-Liebelt sei der Hauptvorwurf, die Bildung einer Gruppe, die sich vorgenommen habe, Straftaten organisiert und gewerbsmäßig zu begehen. „Wir werden natürlich im Zusammenhang mit diesen Ermittlungen weitere Straftaten prüfen. Dazu gehört zum Beispiel auch der Verdacht der Terrorismusfinanzierung“, erklärte Stahlmann-Liebelt gegenüber dem NDR.

Bisher wurden drei Personen festgenommen. Gegen zwei von ihnen liegt ein Haftbefehl vor. Im Laufe des Tages wird entschieden, ob auch die dritte Person in Haft gehen wird. Im weiteren Ermittlungsverlauf untersucht die Polizei, woher das Geld stammt und wie es transportiert wurde.

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