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Vorwürfe gegen Heilsarmee

Den christlichen Helfern gehört ein Haus in der Talstraße auf St. Pauli. Das marode Haus muss saniert werden. Dazu hatte die Heilsarmee im November 2018 zur Spendensammlung mit Prominenten aufgerufen. Nun beklagen sich die bisherigen Mieter allerdings über das unchristliche Vorgehen. Den einkommensschwachen Mietern wurde gekündigt, ohne die Möglichkeit der Rückkehr. Dagegen legten die Mieter Widerspruch ein. Die Heilsarmee soll nun versuchen, das Haus ohne Ankündigung und ohne Baugenehmigung unbewohnbar machen. Zudem soll die Statik des Hauses angezweifelt werden, um schnell räumen zu können. Nach dem Umbau sollen dann hochwertige Wohnungen mit entsprechenden Mieten entstehen, befürchten die bisherigen Mieter. „Wenn Bedenken gegen die Statik amtlich bestätigt werden, müssen die Bewohner sofort raus und die Heilsarmee kann mit ihrer Bautätigkeit voll loslegen – für sie die perfekte Lösung.“ Der Anwalt der Hausbewohner, Jonathan Reuther vermutet eine perfide Strategie bei der christlichen Gemeinschaft.