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Weihnachtsmarkt Osterstraße fällt aus – ein Hintertürchen bleibt

Bis zuletzt hatten es Betreiber und Schausteller gehofft, nun aber steht fest: der Weihnachtsmarkt Osterstraße findet nicht statt – zumindest im November.

Seit dem 2. November befindet sich Deutschland im „Lockdown light“: Gastronomische Betriebe mussten schließen, private Treffen wurden auf zwei Haushalte eingeschränkt. Die neuen Maßnahmen sollen bis Ende November gelten. Für Hamburg könnte das bedeuten: Die Weihnachtsmarkt-Saison endet, bevor sie begonnen hat.

Mit der neuen Corona-Verordnung war für Manfred Pakusius, Betreiber des Weihnachtsmarkts Osterstraße, klar: Dieses Jahr wird alles anders. Wahrhaben wollte er das nicht: „Wir haben bis zur letzten Sekunde gehofft, dass der Weihnachtsmarkt stattfinden kann.“

Neuinfektionszahlen auf neuem Höchststand

Am 19. November hätte der Weihnachtsmarkt Osterstraße seine Tore öffnen sollen. Mit verschiedenen Konzepten und Sicherheitsmaßnahmen wollte Pakusius den Weihnachtsmarkt trotz Corona-Pandemie ermöglichen. Die Chancen standen gut. Anfang Oktober hatte die Hamburger Bürgerschaft verkündet, dass Weihnachtsmärkte hamburgweit stattfinden dürfen.

Seitdem hat das Infektionsgeschehen stark zugenommen und am Mittwoch einen neuen Höchststand erreicht. Seit Mitte Oktober hat die Sieben-Tage-Inzidenz für Hamburg die kritische Grenze von 50 überschritten. Der Senat reagierte schrittweise mit verschärften Regeln. Am 30. Oktober trat eine neue Corona-Verordnung in Kraft. Darin heißt es: Weihnachts- und Wintermärkte müssen vorübergehend schließen.

„Weihnachtsmarkt light“

Dass die Einschränkungen zunächst nur bis Ende November angesetzt sind, macht dem Weihnachtsmarkt-Betreiber Hoffnung: „Jetzt heißt es abwarten und das Beste aus der Situation machen.“ Falls sich das Infektionsgeschehen in den nächsten Wochen verbessere, schließe Pakusius einen „Weihnachtsmarkt light“ im Dezember nicht aus. Wie das aussehen könnte, stehe noch nicht fest, erst einmal müsse man die Beschlüsse des Senats abwarten.

Weihnachtliche Angebote auf dem Fanny-Mendelssohn-Platz

Auf weihnachtliche Stimmung in der Osterstraße will Pakusius trotz Corona nicht verzichten. Angedacht sind eine große Tanne und weihnachtliche Beleuchtung. Gemeinsam mit dem Verein Osterstraße e.V. will er die Pläne umsetzen.

Momentan sorgen auf dem Fanny-Mendelssohn-Platz drei Schausteller für vorweihnachtlichen Genuss – zwei Fressbuden und ein Karussell. Pakusius hofft, dass das so bleibt. Beeinflussen könne er das Angebot nicht, erklärt der Betreiber des Weihnachtsmarktes. Die Standbesitzer müssen sich bei der Stadt für eine Genehmigung bewerben.

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