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Ärzte rufen Hilfe, Autonome Schiffe im Hafen, HSV vor Risikospiel, Elbvertiefung schadet Äpfeln

Θ HAMBURGER NACHRICHTEN

Ärzte bitten um Hilfe: 136 Hamburger Mediziner haben Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks mit Hinweis auf den Pflegenotstand in den Kliniken der Stadt, aufgefordert, die Initiative „Hamburger Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus“ zu unterstützen. Augenfällig war der Mangel an medizinischem Personal geworden, als Asklepios in der vergangenen Woche die Notaufnahmen schließen musste. Laut Ver.di fehlen in Hamburg 4.200 Pflegekräfte. Ein neues Bundesgesetz, will die Situation verbessern, allerdings greift die Maßnahme für das Bündnis zu kurz. Prüfer-Storcks hingegen will keinen Alleingang von Hamburg und befindet die Umsetzung der Forderungen für zu teuer.
ndr.de, mopo.de

Man will weinen, aber da verliert man ja auch Zeit.
Kinderkrankenschwester Jana Wessel über die Realität in Kliniken.
ndr.de

Mehr sportliche Bewegung: Das ist das Ziel des Hamburg Active Summers, der bis Ende September die Hamburger bewegen soll. In allen Bezirken werden kostenlose und niedrigschwellige Sportangebote an öffentlichen Orten gemacht, die von Vereinstrainern geleitet werden. Vom anstrengenden Kampfsport bis zum kontemplativen Waldbaden ist alles dabei. Stillstand soll es indes bei den Verhandlungen um den neuen Sportfördervertrag geben, der regelt wie viel Geld die Vereine von der Stadt bekommen. Nach Informationen der FDP soll die Stadt sogar Gesprächstermine verweigern. Die Liberalen fordern gemeinsam mit dem Hamburger Sportbund eine verlässliche Finanzierung anhand fester Kriterien, statt dem mühsamen Verteilungskampf alle zwei Jahre.
ndr.de, hamburg1.de (sommer), activecitysummer.de (Programm), facebook.adlerauge (Kritik)

Θ HAMBURGER FUSSBALL

Was haben Holsten und Holstein gemeinsam? Nur Flaschen im Kasten. Launig stimmt die als HSV-Partner verstoßene Holsten-Brauerei auf das Auftaktmatch der zweiten Liga ein. Am Freitag um 20.30 Uhr trifft der HSV auf Holstein Kiel. Die Party im ausverkauften Volkspark wird als Risikospiel eingestuft. 6.000 Kieler Fans werden erwartet. Die HSV-Fans haben eine Choreografie vorbereitet, bei der auch die in der Nordkurve beliebte Pyrotechnik wieder zur Anwendung kommen könnte. Damit würde die Saison so beginnen, wie die vergangene aufgehört hatte. Auch der linksorientierte FC St. Pauli hat im eher wertekonservativen Sachsen-Anhalt gegen den Aufsteiger 1. FC Magdeburg ein heißes Tänzchen zu erwarten.
facebook.holstenbier (Holsten), welt.de (HSV), mopo.de (FCSP)

Spielerisch, taktisch und personell variabel zu sein ist wichtig, weil wir oft auf Gegner treffen werden, die uns mit ihrer defensiven Strategie Probleme bereiten wollen.
HSV-Trainer Christian Titz hat für die Saison viele Wundertüten gepackt.
welt.de

Erfolg für die Bürgerschaft: Vize-Kanzler Olaf Scholz durfte am Mittwoch, ob der urlaubenden Kanzlerin, erstmals das Kabinett der Bundesregierung leiten. Unter seiner Ägide wurde ein Gesetz beschlossen, für das sich die SPD-Fraktion im vergangenen Jahr in der Bürgerschaft eingesetzt hatte. Online-Handelsplätze wie etwa Amazon müssen jetzt nachweisen, dass ihre Händler die Umsatzsteuer auf getätigte Geschäfte abführen. Bislang konnten ausländische Anbieter die Pflicht leicht umgehen. Der Fiskus erwartet Zusatzeinnahmen von mehreren Hundert Millionen Euro.
zeit.de (Gesetz), abendblatt.de

Finde es sehr gut, dass @olafscholz meine Initiative aus der Bürgerschaft aufnimmt und dem Steuerbetrug auf den Online Marketplaces bekämpft!
SPD-Bürgerschaftsabgeordneter Hansjörg Schmidt ist schon ein bisschen stolz.
twitter.hschmidt

Angetrunken aber nicht ertrunken: Vermeintlich in die Alster gefallener Mann am Jungfernstieg aufgefunden shz.de
Youtuber verurteilt: Für Amtsanmassung und Vortäuschen einer Straftat werden 37.500 Euro fällig bild.de
Suche nach Rosas Killer: Polizei bittet um Hinweise auf Stückelmörder der Prostituierten welt.de

Θ HAMBURGER WETTER: Bei maximal 30 Grad ist es leicht bewölkt und trocken.
wetterspiegel.de

Θ HAMBURG IN ZAHLEN

75 Hamburger haben ihr Auto abgeschafft, weil ihnen das StadtRad-Angebot als eine gute Alternative erschien. Es könnten sogar noch mehr Menschen sein, denn der Mobilitätsdienst hatte nur 1720 Hamburger befragt, wie sie mit dem System der roten Räder zufrieden sind. Bis zu 95 Prozent der Befragten sprachen dabei Lob aus. Im kommenden Jahr soll die Zahl der Räder von 2.450 auf 4.500 steigen und auch die Zahl der Stationen erhöht sich von 214 auf 350.
ndr.de, mopo.de

Θ HAMBURG DIGITAL

Autonome Schiffe: Im Hamburger Hafen und auf der Unterelbe sollen autonom fahrende Schiffe getestet werden. Die Bundesregierung will dazu Testgebiete ausweisen, die auch Abschnitte der Elbe umfassen soll. Dezidiert wird auf ein Projekt der Fraunhofer-Gesellschaft hingewiesen, bei dem Schlepper autonom große Schiffe beim An- und Ablegen helfen sollen. Die Steuerung soll allerdings noch über einen Leitschlepper erfolgen. Wie beim autonomen Fahren an Land, sind indes noch viele juristische Fragen zu klären. Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation prüft dazu, wie das Regelwerk geändert werden müsste.
logistik-heute.de

Θ HAMBURGER LEBEN

Bunte Fahne: Am Mittwoch wurde auch am Rathaus die Regenbogenfahne zum Finale des diesjährigen Christopher Street Days gehisst. Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit und die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank freuten sich über das Zeichen der Vielfalt. In diesem Jahr lautet das Motto „Freie Bahn dem Genderwahn“. Weil es immer noch Menschen gibt, die das anders sehen und das bunte Volk drangsalieren wollen, wurde extra ein Video produziert, das zeigt wie genderneutral mit solchen Situationen umgegangen werden soll. Der HVV wird am Sonnabend sein Angebot ausweiten und mit längeren Zügen unterwegs sein.
twitter.com (Fahne), youtube.com (Video), mopo.de (CSD-Termine)

Datenjournalismus gegen Fahrradklau: Die Eimsbüttler Nachrichten starten ein interessantes Projekt. Weil im beliebten Bezirk so viele Fahrräder geklaut werden, sollen die betroffenen Eimsbüttler ermutigt werden, den Ort des Diebstahls in eine Karte einzutragen. So sollen eventuelle Muster der Kriminalität aufgedeckt werden. Die Faktenlage soll indes um eine emotionale Komponente erweitert werden. Die Opfer sollen zudem ihre Betroffenheit dem Stadtteilmedium mitteilen. Beides zusammen soll dann bis Oktober eine hübsche Geschichte über das Großstadtlaster werden. Partner der Recherche ist die Hamburg Media School.
eimsbuetteler-nachrichten.de

Restaurant-Tipp – Fisch in Altona: Das Marseille an der Elbmeile besticht mit saisonal-französischer Küche und französischer Gastfreundlichkeit. Ob Bouillabaisse à la Marseille oder à la Altona, Pot au feu von Meeresfrüchten mit Knoblauchbrot und Safranschaum oder Hafenbutten-Crème brulée: Die Gerichte sind frisch und schmackhaft. Viele Speisen kann man als kleine oder große Portion bestellen.
hamburg.de

Swing’n’Soul meets Rock’n’Roll! Eine laue Sommernacht in den 50er Jahren. Aus einem Club in Chicago dringt gedämpftes Licht und der heitere Klang eines live gespielten Blues lockt zur Tür herein. Cloud 6 nimmt ihr Publikum mit auf eine musikalische Zeitreise. Das Erfolgsrezept der vier Mittzwanziger aus Hamburg besteht aus abwechslungsreichen Zutaten: für ihren geschmackvollen Retro-Sound nehme man den dreckigen Shuffle Chicagos, mische ihn mit tanzbaren Swing, groovenden Rock’n‘Roll und würze das Ganze mit einer Prise Soul. Um 20 Uhr im Hafenbahnhof Hamburg.
hamburg.de

Auch Prinzenbar gefährdet: St. Pauli-Institution ist zu laut für neue Bewohner von benachbarten Luxuswohnungen welt.de
Sternengucker freuen sich: Sanierung der Sternwarte in Bergedorf geht voran twitter.hh_bkm
Hey, lass uns doch eine Drohne nehmen! Hamburg Tourismus lässt Papierflieger die malerische Elbe lang segeln youtube.com
Darf man einen Preis von Seehofer annehmen? Flüchtlingshilfe Harvestehude für Nachbarschaftspreis nominiert taz.de

Θ DAS NOCH

Elbvertiefung soll Äpfeln schaden: Die Obstbauern an der Elbe und deren Früchte kommen mit der Hitze ganz gut klar. Der eine oder andere Apfel zieht sich indes einen Sonnenbrand zu. Um die Schäden einzudämmen, kühlen die Bauer die Bäume mit Elbwasser. Das sei allerdings im Laufe der Elbvertiefungen immer salzhaltiger geworden, klagen die Anbauer. Wenn die Sonne die Feuchtigkeit verdunstet hat, lässt das verbliebene Salz die Blätter erbräunen und sich zusammenrollen. Besserung ist nicht in Sicht.
spiegel.de