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CCB: Wohnturm und Ärztezentrum seit Wochen mit defekten Fahrstühlen!

Seit vier Wochen ist der rechte Fahrstuhl in dem dreizehnstöckigen Wohnturm des CCB defekt.

Foto (HvL): Ingrid (42 Jahre / 13. Stock), Knut (73 Jahre / 6. Stock) und Gerd (83 Jahre / 13. Stock) warten seit 20 Minuten auf den Fahrstuhl.
 
 
Hallo liebe Leser,
die Mieter des rund 50 Meter hohen Wohnturms im City-Center Bergedorf (CCB) sind genervt. Seit vier Wochen funktioniert der größere der beiden vorhandenen Fahrstühle nicht. Zusätzlich sind nun auch noch der Fahrstuhl zum Ärztezentrum und das Drehkreuz im Einkaufszentrum ausgefallen.

Mieter, Besucher und Kranke müssen im Moment alle den noch einzig funktionierenden kleinen Fahrstuhl nutzen, um in die oberen Etagen zu gelangen. Centermanager Lutz Müller wartet täglich auf die Ersatzteile, doch Chinas strenge Corona-Politik sorgt für gestörte Lieferketten und Frachtschiff-Staus. Mehr dazu erfahrt ihr nachfolgend …  

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Der Fallstuhl zur Ärzte-Etage im City-Center Bergedorf in der Bergedorfer Str. 105. Wer dorthin möchte, der ist jetzt auf das Treppenhaus oder den kleinen Fahrstuhl im Wohnturm angewiesen (Foto: HvL).
 

Im CCB-Wohnturm liegen die Nerven der Mieter blank.

Das City-Center Bergedorf (CCB) ist ein 1973 eröffnetes und 2008 und 2010 erweitertes Einkaufszentrum in Hamburg-Bergedorf. Aus dem zweistöckigen CCB ragt ein rund 50 Meter hoher Wohnturm, der bereits von Weitem sichtbar ist und das Bild Bergedorfs mitprägt.

Seit vier Wochen ist der große Fahrstuhl in dem Dreizehngeschosser mit 90 Wohnungen defekt. Viele ältere Menschen, die dort wohnen, sind teils auf Rollstuhl, auf Gehwagen oder motorisierten Untersatz angewiesen.

Eine Mieterin im 11ten Stock ist darunter, die Anfang Dezember 99 Jahre alt wird. Ihre Betreuung erfolgt durch einen mobilen Pflegedienst und essenstechnisch wird sie durch einen Bringdienst versorgt.

Schlange stehen und auf den kleinen Fahrstuhl warten, das kostet Zeit bei den mobilen Pflegediensten. Sogar das Müllwegbringen oder Wäschewaschen wird so für die Mieter zum Problem.
 
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Wenn Gerd (83 Jahre) mit seinem fahrbaren Untersatz in den 13. Stock fährt, ist der kleine Fahrstuhl voll (Foto: HvL).
 

Mieter stöhnen über die momentanen Zustände.

Die Bewohner haben Angst, dass der noch einzig funktionierende Wohnturm-Fahrstuhl wegen der momentanen Dauerbelastung – durch die Besucher des Ärztezentrums ist der Fahrstuhl ständig unterwegs – auch noch ausfallen könnte. Was passiert dann?

In das 13. Stockwerk durch das Treppenhaus mit alten Hunden, die dort auch wohnen? Ein Transport von kranken oder verunfallten Menschen durch Rettungssanitäter aus dem 11. oder 13. Stock?

Wie sollen sich die Mieter mit Lebensmitteln versorgen? Wie gelangen die Pakete der Lieferdienste nach oben? Was machen die Frauen mit den Kinderwagen?

Die Unzufriedenheit und Unsicherheit über diese Zustände ist unter den Bewohnern natürlich groß.
 
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Wenn Mieter aus anderen Stockwerken zu- oder aussteigen, dann ist die Wartezeit noch länger (Foto: HvL).
 

CCB-Manager Müller gibt Entwarnung.

Centermanager Lutz Müller ist darüber informiert, dass sowohl der große Aufzug im Wohnturm, als auch der „Ärzteaufzug“ zeitgleich defekt sind.

Die Instandsetzungsarbeiten wurden umgehend beauftragt, doch leider warten die Fachfirmen auf die notwendigen Teile.

Der Grund: China betreibt eine rigide „Null-Covid“-Politik, die auch Deutschland zu spüren bekommt. Harte regionale Lockdowns und rund drei Prozent der weltweiten Containerfrachtkapazität, die vor dem Hafen in Schanghai im Stau stehen, legen die Lieferketten lahm (Quelle: www.faz.net/).

Centermanager Lutz Müller: „Ich bedauere den momentanen Zustand sehr und kann den Frust und die Besorgnis der Bewohner des Wohnturms durchaus nachvollziehen. Jeden Tag telefoniere ich mit den zuständigen Firmen, doch die Teile sind immer noch nicht da. Seit der Just-in-Time Anlieferung liegen diese nicht mehr im Lager, sondern Ersatzteile werden erst dann geliefert, wenn sie gebraucht werden. Deutschland hat sich da leider sehr abhängig gemacht.“

Die Mieter können beruhigt sein. Für den Fall, dass der kleine Fahrstuhl ausfällt, wurde bereits ein Notfallplan vom City-Center erarbeitet. Genauso, wie es immer einen Plan für andere mögliche Szenarien im Einkaufszentrum gibt.

Die Fahrstuhltechnik ist in der heutigen Zeit so ausgeklügelt, da werden kleinste Mängel automatisch gemeldet, versichert Müller. Auch wenn der kleine Fahrstuhl im Moment häufiger herhalten muss, bestünde kein Grund zur Besorgnis.
 
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Für die Funktionalität des professionellen Drehkreuzes im City-Center Bergedorf fehlt seit sechs Wochen ebenfalls ein Ersatzteil aus China (Foto: HvL).
 
Gerüchte, die Zustände hätten mit dem Betreiberwechsel von der Gesellschaft Deutsche Immobilien Gruppe (DIG) zur Kintyre Management GmbH zu tun, weist Müller zurück. Ein Betreiberwechsel sei ein normaler Vorgang, versichert der erfahrene Manager.
 
EURE HEIDI VOM LANDE
 


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