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Kampf gegen das Hochwasser in Bergedorf: Erste Bilanz!

Pegelstände im Bezirk Bergedorf mit rückläufiger Tendenz – aber noch keine Entwarnung.

 
Hallo liebe Leser,
die seit Sonntag bestehende Hochwasserlage der Binnengewässer im Hamburger Bezirk Bergedorf schwächt langsam ab.

Einer der Gründe war das großartige Engagement zahlreicher Freiwilliger, die riesige Wassermengen über das Siel an der Tatenberger Schleuse abgepumpt haben.

Im Moment zeigen die unter anderem an den Tidenhub gekoppelten Pegelstände zwar eine rückläufige Tendenz bei Niedrig- und Hochwasser an und lassen kurz aufatmen – dennoch gibt es noch keine endgültige Entwarnung! Mehr dazu nachfolgend …  

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Im Verbund mit THW, Freiwilligen- und Berufsfeuerwehren, HPA, DLRG und dem Deichverband Vier- und Marschlande bekämpft der Regionale Katastrophendienst-Stab (RKD) des Bezirksamts die dynamische Binnenhochwassersituation in Bergedorf.
 

Der Kampf gegen das Hochwasser in Bergedorf.

Die drei Orkantiefs, die am Wochenende durch Hamburg gefegt sind, haben im Bezirk Bergedorf für zahlreiche Überschwemmungen gesorgt.

Das Wasser auf der Elbe drückte landeinwärts in Richtung Bergedorf. Heftige Regenfälle sorgten gleichzeitig für ein Ansteigen der Pegelstände in den benachbarten Gewässern, die über Bergedorf landauswärts fließen.

Durch die sturmflutbedingten hohen Pegelstände in den Nebenarmen der Elbe (Dove-Elbe und Gose-Elbe), konnte das landauswärtsfließende Wasser immer nur in kurzen Zeitfenstern gesielt werden. Dieses führte zu den stark erhöhten Pegeln entlang der Binnengewässer.
 
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Der schnelle Einsatz von Pumpaggregaten an verschiedenen Einsatzstellen war eine entscheidende Sicherungsmaßnahme. Diese stellten den Wasserabfluss im Elbgewässer zu den Zeiten sicher, in denen das Sielen nicht machbar war.

Zunächst wurden am Sonntag drei Aggregate durch das THW bereitgestellt, die jeweils 30.000 Liter Wasser pro Minute aus der Dove-Elbe über das Siel an der Tatenberger Schleuse in die Elbe abführten.

Für weitere Entlastung sorgten die im Laufe des Montags von der HPA bereitgestellten riesigen Pumpturbinen aus Bremen – mit einer Abpumpleistung von 2.000 Litern pro Sekunde.

Freiwillige Helfer und Einsatzkräfte sicherten mit Sandsäcken Deiche und Häuser.

Alle Kräfte waren über verschiedene Einsatzstellen hinweg mehrere Tage rund um die Uhr im Einsatz.
 
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Ohne die Hilfs-Aktionen wäre die Vier- und Marschlande und auch die Bergedorfer Innenstadt laut Bezirksamt Bergedorf vom Hochwasser massiv bedroht gewesen.
 

Pumpenhaus der Hamburger Wasserwerke überflutet.

Brenzlig gestern erneut die Situation: Das Pumpenhaus der Hamburger Wasserwerke am Curslacker Neuer Deich stand unter Wasser und Rohre drohten zu bersten.

Laut Hamburger Morgenpost online wären dann 60.000 Kubikmeter Trinkwasser ausgelaufen und verunreinigt worden. Bis zu 25 Prozent der Hamburger Haushalte wären betroffen gewesen.

Circa 50 Einsatzkräfte rückten sofort an, um dieses Szenario zu verhindern. Gegen Abend war dann endlich das Versorgungssystem gesichert.
 
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Weiteres Vorgehen im Hochwassergebiet.

Neben kontinuierlichem Abpumparbeiten, besteht die zweite große Aufgabe darin, die unter Dauerbelastung stehenden Deiche in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren, so Pressesprecher Lennart Hellmessen vom Bezirksamt Bergedorf.

Die Deichläufer, Helfer der Freiwilligen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks sind dabei rund um die Uhr im Einsatz, um im Zweifel präventive Sicherungsmaßnahmen an den Deichen vorzunehmen – so geschehen an einer Stelle im Schleusengraben Richtung Kurfürstendeich.

Bezirksamtsleiterin Cornelia Schmidt-Hoffmann: „Die Hochwasser-Situation stellt uns vor eine anspruchsvolle Herausforderung. Die Hilfsbereitschaft aller Ehrenamtlichen und Freiwilligen, im Schulterschluss mit den involvierten Organisationen, war und ist überwältigend. Der schnelle und beherzte Einsatz hat an vielen Stellen Schlimmeres verhindert. Ich bin unseren Helferinnen und Helfern daher sehr dankbar für ihren Einsatz.“

Dennoch bleibt der RKD weiter im Dienst. Die Warnmeldungen für die Gose Elbe und die Dove Elbe sind bis heute Spätabend verlängert worden.
 
EURE HEIDI VOM LANDE
 


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