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Tag der offenen Tür: Alte Schule Allermöhe-Oberwärts wird ein Hospiz!

Von HEIDI VOM LANDE

Das zukünftige Hamburger Hospiz am Deich in den Vier- und Marschlanden im Bezirk Bergedorf.

Foto: Privat
 
Hallo liebe Leser,
die Alte Schule Allermöhe-Oberwärts wird ein Hospiz: Auch wenn noch nicht alles fertig ist, wird am 13. Januar 2023 die Einweihung gefeiert und am 14. Januar 2023 von 11 bis 15 Uhr ein Tag der offenen Tür durchgeführt.

Erste Gäste können voraussichtlich ab Ende Januar 2023 aufgenommen werden. Mehr über das neue Hospiz erfahrt ihr nachfolgend …  

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Das rote Backsteinhaus mit großem Garten nahe dem Deich der Dove Elbe in den Vier- und Marschlanden im Bezirk Bergedorf wird das neue Hospiz (Foto: Privat).
 

Das Hamburger Hospiz am Deich.

Dieses Haus, das von 1902 bis 1971 als Stadtteilschule Allermöhe-Oberwärts genutzt wurde, ist in den letzten Monaten auf Initiative der Stiftung Hamburger Hospiz aufwendig
renoviert und umgebaut worden und wird nun einer neuen Bestimmung zugeführt:

Ende Januar 2023 wird das stationäre Hospiz, das erste im Bezirk Bergedorf, in Betrieb genommen.

Außer dem stationären Hospiz mit Platz für 14 Gäste und deren An- und Zugehörige wird das ehemalige Schulhaus auch zahlreiche Angebote in der Trauer- und Bildungsarbeit beherbergen.
 

Das stationäre Hospiz bietet Raum für 14 Gäste.

Das Haus hinter dem Deich bietet Schutz und Geborgenheit für unheilbar kranke Menschen in der letzten Lebensphase sowie ihre An- und Zugehörigen.

Vierzehn helle und freundliche Einzelzimmer mit eigenem barrierefreiem Bad stehen auf zwei Stockwerken für die Gäste und ihre An- und Zugehörigen zur Verfügung.

Dazu kommen ein großes Wohn- und Esszimmer, Sitzecken, die geräumige Terrasse und der Garten, der auch mit dem Rollstuhl und dem Pflegebett zu erreichen ist.

Ein Gartenpavillon, der den Raum der Stille beherbergt, rundet das Bild ländlicher Idylle ab.

Das Zentrum von Bergedorf, die Autobahnauffahrt Nettelnburg und die S-Bahn-Station liegen nur wenige Minuten entfernt vom zukünftigen Hospiz.
 

Der Gast bestimmt seinen Tagesablauf selbst.

An- und Zugehörige werden auf Wunsch in die Pflege einbezogen. Besuch ist rund um die Uhr herzlich willkommen, denn die letzte Lebenszeit ist wirklich kostbar und soll so uneingeschränkt wie möglich genutzt werden.

Besucher*innen können in den Zimmern der Gäste übernachten und nach Absprache an den Mahlzeiten teilnehmen.

Das Team aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden bietet Sicherheit durch professionelle Pflege mit Fokus auf belastende Symptome wie z. B. Schmerzen und Atemnot, kompetente medizinische Betreuung und einfühlsame Begleitung.

Schon vor der Eröffnung wurden die ersten 17 Ehrenamtlichen geschult, die sich gemeinsam mit dem hauptamtlichen Team der Aufgabe widmen wollen, das neue Hospiz in Betrieb zu nehmen.

Würde, Lebensqualität und Selbstbestimmung der Gäste bestimmen die Haltung des Teams: Erfüllt mit Herzlichkeit, Wärme und Nähe soll Sterben wieder als das verstanden werden, was es ist und immer war: ein Teil des Lebens, integriert ins Leben.
 

Trauerarbeit im Hamburger Hospiz am Deich.

Ein wichtiger Grundpfeiler der Hospizarbeit ist die Begleitung von An- und Zugehörigen, nicht nur in der letzten Lebensphase, sondern auch danach.

Geplant sind verschiedene Angebote: Beratung, Einzelbegleitungen, Trauergruppen, Vorträge und Seminare. Alle Angebote sind kostenfrei.

Die Trauerarbeit wird über Spenden finanziert. Ebenfalls vorgesehen sind eine Tiertrauersprechstunde und ein Online-Chat für Tierhalter*innen in Trauer.
 

Träger: Die neu gegründete Stiftung Hamburger Hospiz.

Die Stiftung Hamburger Hospiz (Gründung im August 2022) geht aus dem Hamburger Hospiz e.V. hervor, der bereits seit 1990 in der Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen aktiv ist.

Grundsätzlich wird die Versorgung im stationären Hospiz von den Kranken- und Pflegekassen der Gäste getragen. Für den laufenden Betrieb muss ein Hospizträger aufgrund gesetzlicher Vorgaben 5 % der abrechenbaren Kosten durch Spenden aufbringen. Die Bereiche Trauer- und Bildungsarbeit sind komplett spendenfinanziert.
 
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Wer sich jetzt weiter über das Hospiz am Deich informieren möchte, der hat am Tag der offenen Tür am 14. Januar 2023 in der Zeit von 11 bis 15 Uhr am Allermöher Deich 445 die Gelegenheit, mehr über den Umbau des alten Schulgebäudes zu erfahren, sich die ersten fertigen Gästezimmer anzuschauen, das multiprofessionelle Deich-Team zu treffen oder Fragen rund um Hospizthemen zu stellen.

Es gibt Grillwürstchen im Brötchen oder Kaffee und Kuchen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die geltenden Corona-Schutzmaßnahmen werden eingehalten.
 
EURE HEIDI VOM LANDE
 


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