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Amazon gesteht Fehler ein und nimmt dieses Produkt aus dem Sortiment

Ob der E-Book-Reader Kindle, der beliebte HDMI-Stick Fire TV oder das Spracherkennungssystem Echo samt Assistentin Alexa: Amazon hat viele erfolgreiche Produkte. Doch nicht alles, was der US-Konzern anfasst, wird zu Gold.

Vor etwas mehr als drei Jahren brachte das Unternehmen Amazon Echo Look auf den Markt. Für rund 200 US-Dollar bekamen Käufer einen Styling-Berater für zu Hause. Eine Kamera, mit Anbindung an die Cloud und künstlicher Intelligenz. Ein Foto vom Outfit mit dem Echo Look und Alexa sagte dir, ob das Outfit zu dir passt.

Modeberater gescheitert

Laut Medienberichten beendet Amazon nun das Styling-Experiment und nimmt Echo Look aus dem Programm. Mehr noch: Nicht nur, dass das Unternehmen von Jeff Bezos das Gerät nicht mehr verkauft. Wer bereits einen solchen KI-Modeberater zu Hause hat, wird ihn ab dem 24. Juli nicht mehr nutzen können. Denn sowohl die dazugehörige App als auch die Anbindung an die Cloud stellt Amazon ein. Ein Gerät, das bis vor Kurzem noch 200 Dollar wert war, ist dann nur noch Elektroschrott.

Laut Amazon ist eine ähnliche Funktion in der Shopping-App des Unternehmens vorhanden, weshalb der Echo Look eingestellt wird. Doch das dürfte nur die halbe Wahrheit sein. Denn: Die Kamera mit integriertem Modeberater war nur in den USA erhältlich und kam nie nach Deutschland. Wäre das Produkt in den Vereinigten Staaten erfolgreich gewesen, hätte Amazon es wohl auch in anderen Ländern verfügbar gemacht. So lässt sich relativ einfach ableiten: Der Echo Look war einer der wenigen Fehlgriffe Amazons und im Nachhinein wohl ein Fehler.

Weitere Amazon-Flops

Der Echo Look ist nicht das einzige Experiment, das gescheitert ist. Auch Amazons eigenes Smartphone, das Fire Phone, floppte und wurde nach nur einem Jahr 2015 eingestellt. Darüber hinaus gab der Konzern vor Kurzem bekannt, das man den Dienst „Pantry“ aufgeben und nicht mehr fortsetzen wolle. Die Liste der Misserfolge bei Amazon ist kurz, es gibt sie aber.

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