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BlaBlaCar: Busse sind zurück auf der Straße – in diesen Städten geht’s los

Seit Ende März rollen die grünen Busse von Flixbus wieder über die Autobahnen. Fernbus-Reisen sind seitdem beim Marktführer in Deutschland wieder möglich. Und jetzt kehrt auch BlaBlaBus zurück. Allerdings unter neuem Namen. Denn ab sofort heißt BlaBlaBus so wie die Kernmarke: BlaBlaCar – auch wenn Busse eigentlich keine Autos sind. Ab sofort will BlaBlaCar dem größeren Fernbus-Unternehmen Flixbus bei Busreisen wieder Konkurrenz machen. Denn seit Donnerstag (10. Juni) sind die ersten Fernbusse von BlaBlaCar wieder zurück auf Tour.

Reisen wieder stärker nachgefragt

Grund für den Neustart: Die Reiselust in Deutschland ist nach vielen Monaten der Corona-Pandemie und endlich spürbar sinkenden Inzidenzzahlen zurück. Anfang Mai verzeichnete BlaBlaCar in Deutschland nach eigenen Angaben innerhalb einer Woche einen Anstieg der gebuchten Fahrgemeinschaften über das eigene Kernangebot um 65 Prozent. Das Aufleben des Mitfahr-Angebots mache deutlich, dass Menschen wieder reisen wollen und damit auch die im Zuge der Corona-Krise eingestellten Busverbindungen wieder stärker gefragt seien.

In Zukunft will BlaBlaCar seine Busse unter anderem öfter zwischen den stark nachgefragten Städten Berlin, München, Hamburg, Köln, Dresden und Frankfurt verkehren lassen. So setzt BlaBlaCar aktuell zum Beispiel auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin jetzt 134 statt 70 Busse im Jahr 2019 ein. Zwischen Berlin und München sind es nach eigenen Angaben 75 statt 30. Aber auch Städte wie Düsseldorf, Leipzig, Nürnberg, Hannover und Bremen sind im neuen BlaBlaCar-Fahrplan mit berücksichtigt. Im Ausland sind Reisen zum Beispiel nach Paris und Amsterdam möglich. Und die Expansion geht weiter. In den kommenden 1 1/2 Jahren soll sich die Größe des Busnetzes in Deutschland von 100 auf 200 Intercity-Verbindungen verdoppeln. Auch über eine Expansion nach Österreich und in die Schweiz wird nachgedacht.

BlaBlaCar Busnetz 2021

Diese Städte fährt BlaBlaCar zum Start wieder an – weitere sollen folgen.

Auffällig ist, dass viele größere Städte im neuen BlaBlaCar-Netzwerk noch fehlen. Auch solche, in denen die potenzielle BlaBlaCar-Kundschaft in Form von Studierenden zu finden ist. Etwa Mainz in Rheinland-Pfalz oder auch Essen, Dortmund und Münster in Nordrhein-Westfalen. Dazu sagt der für das Netzwerk zuständige BlaBlaCar-Manager Sven Oldengott gegenüber inside digital: „Insbesondere das Ruhrgebiet steht bei uns natürlich im Blickfeld, wir müssen aber die Reiseströme und den tatsächlichen Reisebedarf im Blick behalten. Es hilft niemanden, wenn wir viele Städte in unser Netzwerk einbinden, am Ende aber mit leeren Bussen verkehren.“

Anders ausgedrückt: In Städten, die bisher noch im BlaBlaCar-Netzwerk fehlen, ist die Nachfrage (noch) nicht groß genug. Hier kann man aber natürlich noch auf das Mitfahrzentralen-Angebot von BlaBlaCar zurückgreifen. Und natürlich laufen bei BlaBlaCar die Planungen für weitere Busverbindungen mit weiteren an das Netzwerk angeschlossenen Städten bereits auf Hochtouren. Dazu sollen auch neue Nachtlinien gehören.

Zum Start gibt es Rabatt auf die Fahrscheine

Damit das Bus-Angebot von BlaBlaCar vom Start weg gut gebucht wird, haben sich die Macher entschieden, eine Sonderaktion zu starten. Auf alle Fahrten gibt es noch bis zum 1. Juli einen Rabatt in Höhe von 20 Prozent. Fahrten zwischen Berlin und Hamburg sind so zu Preisen ab 3,99 Euro pro Strecke möglich, zwischen Frankfurt und München ab 5,99 Euro, zwischen Berlin und Dresden ab 7,99. Etwas teurer sind Verbindungen zwischen Paris und Frankfurt ab 14,99 Euro und zwischen Köln und München ab 15,99 Euro. Fahrscheine gibt es unter anderem über die BlaBlaCar-Homepage.

In Summe sind zum Neustart von BlaBlaCar auf dem Fernbusmarkt 22 inländische und sieben Reiseziele im Ausland buchbar. Damit sind nach Angaben der Betreiber 100 der wichtigsten Städteverbindungen des Landes abgedeckt. „Die Strategie von BlaBlaCar besteht darin, ein ergänzendes Angebot zu haben: Busse auf der Hauptachse und Fahrgemeinschaften auf dem Rest des Territoriums“, sagt BlaBlaCar-Manager Oldengott.

Auf allen Fahrten mit BlaBlaCar Bussen gilt ein umfassendes Hygienekonzept. Fahrgäste sind verpflichtet, beim Ein- und Ausstieg und während der gesamten Fahrt eine FFP2-Maske zu tragen. Ebenfalls besteht für die Fahrer eine FFP2-Maskenpflicht, wenn sie in direktem Kontakt mit den Reisenden sind. Als weitere Maßnahmen werden die BlaBlaCar Busse täglich desinfiziert, Händedesinfektionsmittel steht für alle Reisenden bereit und moderne Standard-Filtersysteme sorgen auf der Fahrt für Frischluftzufuhr.

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