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Corona-Tracking-App: Details zum Erscheinungsdatum

Voraussichtlich zwischen dem 15. und 19. April soll es die fertige Corona-Tracking-App geben – und damit pünktlich zum Ende der Osterferien. Zu diesem Zeitpunkt enden aktuell auch deutschlandweit die meisten Verfügungen und Ausgangsbeschränkungen. Allerdings – so realistisch muss man sein – wird die Politik das öffentliche Leben auch mit einer Corona-Tracking-App nicht ab dem 20. April wieder voll hochfahren.

Die App basiert auf dem Projekt PEPP-PT. Gegenüber der Nachrichtenagentur dpa sagte Chris Boos, einer der führenden Forscher des Projektes, dass die App für die Nutzer in der kommenden Woche fertig sein werde. Derzeit handele es sich nach wie vor um ein Konzept.

Anonymes Tracking zur Nachverfolgung

Die fertige Corona-Tracking-App soll unter Wahrung der Privatsphäre auf Basis von Bluetooth in Deutschland aber auch anderen Ländern Europas Infektionsketten verfolgen können. PEPP-PT selbst werde die App nicht in die AppStores bringen. Zu erwarten ist, dass dies vom Robert Koch-Institut gemacht wird, das mit einer Corona-Datenspende-App für Wearables bereits eine erste Corona-App herausgebracht hat.

Die Funktionsweise der Corona-Tracking-App ist vergleichsweise simpel. Die App erfasst im Hintergrund andere Smartphones in unmittelbarer Nähe auf Basis von Bluetooth. Dabei erfasst die App nur eine ID. Die Speicherung erfolgt lokal. Gibt nun ein Anwender der App die Information, dass er infiziert ist, so kann das System jene anderen Nutzer benachrichtigen, die sich in den vergangenen Tagen in unmittelbarer Nähe zu dem Smartphone des Infizierten aufgehalten haben.

Corona-Tracking-App: Vodafone stellt Labor für Messungen bereit

Damit nicht zu viele Smartphones als „in der Nähe“ geortet werden, hat Vodafone sein Testlabor in Düsseldorf zur Verfügung gestellt. Sämtliche gängigen Smartphones und ihre Bluetooth-Sensorik testen die Techniker dort im Detail und berechnen die richtigen Werte. Denn die Abstandsmessung per Bluetooth unterscheidet sich zwischen den verschiedenen Smartphone-Modellen bedingt durch zahlreiche Parameter – wie zum Beispiel die Antennen-Technik oder das Gehäuse des Telefons. Eine zweistellige Anzahl der am weitesten verbreiteten Smartphones sei bereits durchgemessen, in den nächsten Wochen sollen viele weitere Smartphones folgen.

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