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Corona Warn-App: So nimmst du Einfluss auf die Risiko-Berechnung

Wie der Spiegel und das ZDF berichten, werde das erforderliche Update der Corona-Warn-App ab Montag bereitstehen. Dann wird es möglich sein, dass du der App weitere Informationen gibst. Freigeschaltet werden soll die Funktion demnach, wenn die App dich vor einer möglichen Infektion warnt. Dann kannst du weitere Angaben machen, die dann zu einer weiteren Risikoberechnung herangezogen werden. Das ist freiwillig.

In der Praxis sieht das vermutlich so aus: Wenn die App dich vor einer möglichen Infektion warnt, hattest du längere Zeit näheren Kontakt zu jemandem, der vermutlich zu dieser Zeit schon unwissentlich infiziert war. Jetzt wurde er positiv getestet. Gibst du der App nun aber den Hinweis, dass du keinerlei Symptome hast, so kann diese zusammen mit dem Zeitpunkt der Begegnung berechnen, ob eine Infektion wahrscheinlich ist oder nicht.

Sollte der Kontakt beispielsweise schon sieben Tage her sein und du keinerlei Symptome haben, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass du infiziert bist. Inwieweit die symptomlosen Infizierten bei diesen Berechnungen eine Rolle spielen und berechnet oder gewarnt werden können, ist jedoch fraglich.

Weitere Features in Planung

Die App steht auch immer wieder in der Kritik, dass sie „langweilig“ sei und nicht nachvollziehbar, ob sie arbeitet. Denn im Idealfall ändert sich in der App gar nichts. Dem Bericht zufolge will man nun aber zumindest Statistiken einpflegen.

Später soll es laut Spiegel auch noch ein Kontakt-Tagebuch geben. Dann kannst du als App-Nutzer eintragen, mit wem du dich an welchen Tagen getroffen hast. Die Daten werden lokal gespeichert. Solltest du später positiv getestet werden, so kannst du dem Gesundheitsamt leichter die Kontaktdaten geben.

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