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Coronavirus: So gefährlich sind E-Scooter und Car-Sharing-Dienste

Nicht grundlos werden Schulen, Kindergärten und Kitas geschlossen. Deutschland will die Ausbreitung des Coronavirus verzögern. Somit sollen einerseits Kliniken entlastet werden. Andererseits will man Zeit gewinnen um an Impfstoffen und Gegenmitteln zu arbeiten. Doch der Virus kann nicht nur über Husten in die Umgebungsluft gelangen und dort von anderen aufgenommen werden.

Wie das US-Gesundheitsinstitut NIH und die Seuchenschutzbehörde CDC herausgefunden haben, hält sich das Coronavirus bis zu drei Tage auf Kunststoff und Edelstahl. Den Virologen zufolge sei der Erreger der Covid-19-Pandemie vergleichbar mit dem Erreger der Sars-Epidemie aus dem Jahr 2003.

Vorsicht bei der Leihe von E-Scootern und Autos

Nach einer Kontamination kann das Coronavirus also bis zu 72 Stunden etwa auf dem Lenker eines E-Scooters oder Türgriff und Schaltknauf eines Mietwagens überleben. Jedoch warnen Wissenschaftler vor Panikmache. „Zum aktuellen Zeitpunkt können wir noch nicht sagen, ob man Covid-19 von kontaminierten Oberflächen oder anderen Gegenständen aufnehmen kann“, sagt Mikrobiologin Marilyn Roberts von der University of Washington dem Magazin Technology Review.

Was jedoch nachgewiesen ist, dass eine gründliche Reinigung und Desinfektion Coronaviren beseitigt. Willst du also weiterhin auf den E-Scooter von Lime, Tier und Co. nicht verzichten oder bist auf Car-Sharing-Dienste etwa von Share Now angewiesen, solltest du Desinfektionspray bei dir haben.

Coronavirus am Lenker: Diese Tipps solltest du beachten

Der E-Scooter-Verleiher Lime informiert derzeit seine Kunde per E-Mail, welche Maßnahmen man ergreift, um die Verbreitung des Coronavirus-Erregers einzudämmen. So habe man die Reinigungsmethoden erweitert und säubere und desinfiziere E-Scooter häufiger. Zudem seien alle Mechaniker und Mitarbeiter verpflichtet, Handschuhe zu tragen und ihre Hände regelmäßig zu waschen.

Doch desinfiziert werden die Elektroroller nur nachts, wenn sie aufgeladen oder gewartet werden. Bei Autos von Car-Sharing-Diensten dürfte das noch seltener geschehen. Tagsüber kannst du also nie wissen, ob der Fahrer vor mit dem Coronavirus infiziert war und den Schaltknauf kontaminiert hat. Entweder du desinfizierst gründlich, trägst Handschuhe und wäschst dir nach der Fahrt die Hände. Oder aber du verzichtest auf die Leihe von E-Scooter und Auto.

Darüber hinaus denkt der E-Scooter-Anbieter Lime darüber nach, den Service vorübergehend einzustellen oder in einigen Städten zumindest zu pausieren. Man warte aber weitere Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und anderen globalen Gesundheitsorganisationen ab, heißt es.

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