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Coronavirus über WhatsApp: Fake-News breiten sich aus

Über WhatsApp und andere Messenger wie Telegramm kursieren zurzeit Meldungen, die vor der Einnahme des Schmerzmittels Ibuprofen warnen. Es würde sich negativ auf die Ansteckung und den Verlauf des Virus Covid-19, also dem Corona-Virus, auswirken.

Die Sprach- und Textnachrichten verbreiten sich ähnlich wie Kettenbriefe, sind aber weit gefährlicher. Denn hier wird keine Schadsoftware oder einfach nur ein geschmackloser Scherz verbreitet. Die Fehlinformation kann im Zweifel die Gesundheit gefährden.

Coronavirus – Alle Informationen aus der digitalen Welt

WhatsApp Fake-News über Ibuprofen und Corona frei erfunden

Die Informationen stammen laut den WhatsApp-Nachrichten angeblich aus der Medizinischen Universität Wien. Doch das ist frei erfunden und entspricht nicht der Wahrheit. Die Universität stellt deshalb auf Twitter die Sachlage richtig:

Fehlinformationen auch über weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens

Das Bundesministerium für Gesundheit stellt darüber hinaus weitere Fake-News an den Pranger und ruft zur Besonnenheit und Ruhe auf. Nachrichten zu „massiven weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens“ seien falsch. Das Ministerium ruft dazu auf solche Falschmeldungen nicht zu verbreiten und damit beizutragen, die Verbreitung zu stoppen.

Fake-News verhindern: Das kannst du tun

Falschnachrichten und Fehlinformationen verbreiten sich über WhatsApp, Telegramm und sozialen Netzwerken deshalb so schnell, weil Nutzern oft die Einordnung fehlt. Welche Information ist wichtig? Welche Nachricht korrekt? Wenn du dir unsicher bist, ob eine Information weitergeleitet werden sollte oder ob es sich um eine Falschmeldung handelt, schau im Falle von Corona am besten auf die Informationsseiten der Behörden. Unter anderem das Bundesministerium für Gesundheit und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben Sonderseiten geschaltet, auf denen alle relevanten Informationen bereitgestellt werden:

Stellt sich heraus, dass du von einem Bekannten, Freund oder auch Familienmitglied mit einer solchen Falschnachricht beschickt worden bist, kläre die Person auf und gib die oben genannten Links weiter.

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