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Coronavirus zwingt Flixbus und BlaBlaBus zur Notbremsung

Mal eben schnell mit dem Bus von Aachen nach Zwickau oder von Hamburg nach München reisen, ist ab sofort bis auf weiteres nicht mehr möglich. Nachdem die Bundesregierung am Montagabend Maßnahmen kommuniziert hat, die die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland verlangsamen sollen, ist jetzt auch klar, dass dies unmittelbare Auswirkungen auf den deutschland- und europaweiten Fernbusverkehr hat. Flixbus und BlaBlaBus verkündeten am Dienstag das vorübergehende Aus ihrer Reiserouten.

Flixbus reagiert auf Anweisungen der Bundesregierung

Man folge den Anweisungen der Bundesregierung und werde alle nationalen und grenzüberschreitenden Verbindungen von und nach Deutschland ab dem 17. März um 24 Uhr bis auf weiteres aussetzen, heißt es in einer Mitteilung auf der Flixbus-Homepage. Betroffene Kunden sollen einen Gutschein über den gesamten Ticketpreis erhalten. Eine Stornierungsgebühr falle nicht an. Wie lange die Busse nicht mehr durch Deutschland fahren, ist zur Stunde offen. Dies hängt auch davon ab, wie weit und vor allem wie schnell sich das Virus in Deutschland weiter verbreitet.

Erst Mitte Februar hatte Flixbus seinen siebten Geburtstag gefeiert und in diesem Zusammenhang umfangreiche Expansionspläne bekannt gegeben. Noch im Laufe des Jahres sollen die grünen Flixbusse demnach auch in Großbritannien und Portugal über die Straßen rollen. Und zwar nicht auf Verbindungen aus anderen europäischen Staaten, sondern innerhalb der beiden Länder.

Flixbus-Chef André Schwämmlein sagt dazu: „Wir sehen enormes Interesse seitens Großbritanniens mit Europa verbunden zu bleiben, daher steht das Land derzeit ausländischen Investitionen besonders offen gegenüber. Das Inlandsnetz ist der nächste Schritt hin zu einem voll integrierten Angebot für britische Kunden.“

Flixbus-Expansion schreitet voran

Auch in das Baltikum, also nach Estland, Lettland und Litauen, soll das Streckennetz expandieren. Eine Realisierung der Verbindungen soll von Polen aus erfolgen. Außerdem ist das grüne Netzwerk neuerdings mit einer Verbindung von Frankreich nach Marokko nicht nur um ein neues Land, sondern auch um einen neuen Kontinent erweitert worden.

Mittelfristig will Flixbus auch Verbindungen in Südamerika und Asien anbieten. Details dazu sind aber noch Zukunftsmusik. Im Jahr 2019 beförderte Flixbus nach eigenen Angaben über 62 Millionen Fahrgäste weltweit.

Auch BlaBlaBus stellt den Busverkehr ein

Ganz ähnlich sieht es bei BlaBlaBus aus. Die Regierung rate derzeit von unnötigen Reisen ab, daher müsse man alle BlaBlaBus-Fahrten in Deutschland und Europa vorerst aussetzen. Eine kostenlose Stornierung von Tickets ist für alle Fahrten möglich.

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