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Das Ende der Briefmarke: Post bietet neuen Service an – teilweise

Bislang hatte Deutsche Post DHL zwei verschiedene Apps. Eine für das Paketgeschäft und eine für die Post. Letzte bot dir auch die Möglichkeit, Briefmarken per App zu kaufen. Letztlich verbarg sich dahinter aber nur das Handyporto, das dazu führte, dass dich eine Briefmarke 39 Cent mehr kostete als mit einer echten Marke. Dieser Dienst wird jetzt eingestellt – und mit ihr die App.

Gleichzeitig bohrt die Deutsche Post ihre Paket-App um und benennt sie nun als „Post & DHL“. Die Funktionen beider Apps werden hier zentralisiert und überarbeitet. So kannst du mit der neuen App gleichermaßen Paketmarken kaufen, die du als QR-Code auf dem Display angezeigt bekommst und in der Filiale zum Ausdruck vorzeigen kannst.

Die handgeschriebene Briefmarke

Neu ist aber auch, dass du Briefmarken kaufen kannst. Bezahlt wird mit Paypal. Auf dem Display siehst du nach dem Kauf einen Buchstaben- und Zahlencode. Diesen schreibst du auf den Briefumschlag an die Stelle, wo du die Briefmarke hinkleben würdest. Danach kannst du den Brief einwerfen. Er wird befördert. Allerdings ist der Code nur 14 Tage lang gültig.

Die Meldung, dass die mobile Briefmarke nun zur Verfügung steht, geht schon einige Tage durch die Medien. Es ist aber nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich können erste iPhone- und Android-Nutzer den Dienst nutzen, wenn sie die aktuelle Version der App installiert haben. Die Krux aber: Obwohl die App im App Store beziehungsweise Play Store schon als „Post & DHL“ angezeigt wird, bleibt die Funktion und der Name der App auf dem Handy identisch. Die App wird offenbar schrittweise auf das Handy gebracht.

Die Hintergründe lassen sich nur erahnen. Möglicherweise erwartet die Post einen großen Run auf die neue Funktion sowie viele neugierige Nutzer und will deswegen keinen Crash des Systems provozieren. Möglich aber auch, dass man, wie bei Software-Updates für Handys, nach den internen Beta-Tests nun einen Test der Funktion an einer öffentlichen zufällig ausgewählten Gruppe vornimmt, bevor man die Funktion für alle freigibt. Der Plan der Deutschen Post ist, das alte Handyporto Ende des Jahres abzuschalten. Bis dahin sollten also alle Nutzer die neue mobile Briefmarke nutzen können.

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