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Deutsche Post: Diese Porto-Variante steht vor dem Aus

Wenn du eine SMS mit dem Begriff „Brief“ oder „Postkarte“ an die Nummer 22122 schickst, bekommst du binnen weniger Sekunden einen Zahlencode zurück, den du oben rechts auf deine Postkarte oder deinen Brief schreiben kannst. Dieser Code ist deine Briefmarke. Doch Achtung: Statt des üblichen Briefportos von 80 Cent kostet dich diese Zahlen-Marke 1,19 Euro. Bei einer Postkarte sind es 99 Cent statt 60 Cent. Schließlich wollen die Mobilfunker für die SMS bezahlt werden.

Dieser Aufpreis von 39 Cent dürfte auch einer der Gründe sein, warum nur wenige Nutzer diese Form der Briefmarke kennen. Als jetzt einige Medien sie entdeckten, gab es ein großes Aufsehen und viele Seiten, die das Thema aufgriffen. Dabei gibt es das Handyporto seit 2008. Und seine Tage sind gezählt. Zum Jahresende will die Post das Handyporto abschaffen.

Deutsche Post: Handyporto bekommt „fettes Upgrade“

Auf Twitter kommentierte DHL die (Wieder-)Entdeckung des Handyportos mit dem Worten „Wenn Euch das schon erleuchtet hat, dann haben wir was für euch: Denn bald bekommt das Handyporto ein fettes Upgrade! Spoiler alert: Es wird nichts extra kosten“.

Tatsächlich hat die Post schon im Frühjahr angekündigt, die Portobeschaffung in die App zu verlagern. Zwar kannst du heute schon in der App der Post Porto kaufen, allerdings musst du dir die Marke ausdrucken. Oder eben per SMS anfordern. Ende des Jahres will die Post die App dann umgestellt haben und die den Zahlencode nach der Bezahlung direkt in der App anzeigen. So musst du dann nicht mehr wegen einer einzelnen Marke zur Post rennen.

Wann genau es soweit ist, verrät die Post noch nicht. Für deine Weihnachtsbriefe an deine Lieben ist aber vielleicht ohnehin eine richtige Briefmarke schöner. Die kannst du dir inzwischen übrigens sogar mit einem eigenen Motiv drucken lassen. Vielleicht eine Idee für deine Weihnachtsgrüße?

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