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Die günstigsten 4K-Beamer – so wird UHD auf großer Leinwand möglich

4K-Beamer sind eine gute Alternative für Anwender, die auf eine große Bildschirmdiagonale mit guter Bildqualität nicht verzichten wollen, sich aber keinen großen Fernseher leisten oder aufstellen können. Eine Kombination aus 4K-Beamern und Leinwand fällt günstiger aus und lässt sich flexibler im Wohnraum integrieren. Vor allem für die Nutzung als Gartenkino ist der Auf- und Abbau so unkomplizierter zu bewerkstelligen als mit einem Fernsehgerät.

Welche Arten von 4K-Beamern gibt es?

Insgesamt existieren auf dem Markt viele verschiedene Beamer-Technologien, die zum Einsatz kommen. Sie alle bringen ihre Stärken und Schwächen mit sich, weshalb sie auf den gewünschten Zweck des Anwenders zugeschnitten sein müssen. Die wohl bekanntesten Varianten von Beamern stellen DLP-, LED- und LCD-Beamer dar. Dabei ist es kein Zufall, dass LCD/LED-Beamer ähnliche Bezeichnungen tragen wie LED/LCD-Fernseher, denn die gleichen Technologien kommen unter anderem zum Einsatz. Bei den meisten 4K-Modellen handelt es sich um DLP-Projektoren. Einige 4K-Beamer bieten Unterstützung für HDR-Formate oder sogenanntes Upscaling, mit dem Inhalte auf 4K-Qualität angehoben werden sollen.

DLP-Projektoren

DLP-Projektoren bestechen durch ihr hohes Kontrastverhältnis mit einer schnellen Reaktionszeit und großer Helligkeit. Das macht sie nicht nur für den Einsatz bei Tag attraktiver als die Konkurrenz, sondern sorgt auch für mehr dargestellte Details. Da sie unempfindlicher gegen Staub sind und kein Einbrennen möglich ist, lassen sie sich auch bei längerer Betriebsdauer gut nutzen. Im Gegensatz zu LCD-Beamern fällt ihre Farbechtheit jedoch geringer aus. In einigen Fällen kann ein sogenannter Regenbogeneffekt auftreten, der nicht von allen Menschen bemerkt oder als störend empfunden wird.

Dabei zeigen sich die einzelnen Grundfarben innerhalb des dargestellten Videos. Vor allem in sehr kontrastreichen Szenen kann dieser Effekt häufiger zutage treten. Der Anschaffungspreis für DLP-Projekten fällt im Schnitt höher aus als bei Konkurrenzprodukten. Anders sieht es jedoch bei 4K-Modellen aus, bei denen DLP-Projektoren mitunter die erschwinglichsten Modelle darstellen. Sie sind im Betrieb auch lauter, was als störend empfunden werden kann, wenn der Beamer zu nah an den Zuschauer positioniert wird.

LCD-Projektoren

LCD-Projektoren sind günstiger und bieten eine höhere Farbechtheit. Häufig fallen sie kleiner aus als DLP-Beamer und lassen sich durch das geringere Gewicht auch bequemer transportieren. Wem die echte Darstellung der Farben besonders wichtig ist, kann mit einem LCD-Beamer ein besseres Ergebnis erzielen, muss jedoch mit einer Einbuße im Kontrastverhältnis leben. LCD-Projektoren können nämlich nur niedrige Schwarzwerte abbilden.

Im Gegensatz zu DLP-Projektoren kann es bei LCD-Beamern zu einem Einbrennen von Bildern kommen, wenn das Geräte für lange Zeit auf einem dargestellten Bild stehen bleibt. So kann es zu sprichwörtlichen Geisterbildern kommen, die auch künftigen Projektionen zu sehen sind und unterschiedlich stark ausgeprägt sein können. Um den LCD-Beamer davor zu schützen, sollte man kein starres Bild über längere Zeit projizieren. In manchen Fällen kann man bei LCD-Beamern sogenannte Fliegengittereffekte beobachten. Das bedeutet, dass die einzelnen Pixel auf den Bildern für Anwender zu erkennen sind. Bei UHD-Projektoren ist das jedoch seltener der Fall, da die Auflösung viermal höher ausfällt als bei Full HD-Projektionen. Leider sind LCD-Projektoren mit echter 4K-Auflösung selten unter vierstelligen Beträgen erhältlich.

LED-Projektoren

LED-Beamer sind vor allem dank ihrer längeren Lebensdauer und dem niedrigeren Energieverbrauch interessant für Anwender. Da sie kompakter und leichter als die Konkurrenz ausfallen, lassen sie sich gut transportieren und besonders flexibel an mehreren Orten einsetzen. Sie arbeiten auch sehr leise, sodass sie vor allem bei Seminaren und Vorträgen, aber auch bei Vorführungen, bei denen die Zuschauer nahe am Projektor selbst sitzen, die Nase vorn haben. Sie bieten jedoch einen niedrigen Kontrast und eignen sich eher für kleinere Bilddiagonalen. Auch können Bilder bisweilen dunkel ausfallen, sodass sie sich weniger für den Einsatz in besonders heller Umgebung anbieten. Wer seine Leinwand jedoch vorrangig in einem abgedunkelten Wohnzimmer verwendet, wird hier auf keine Probleme stoßen. 4K-Beamer als LED-Projektoren sind jedoch selten unter einem vierstelligen Betrag erhältlich.

Sind Kontrastverhältnisse von 1:1.000.000 bei 4K-Beamern möglich?

Ja, einige 4K-Beamer können auch Kontrastverhältnisse erreichen, die sich tatsächlich mit OLED-TVs messen können. Diese sind im Anschaffungspreis jedoch wesentlich teurer als andere Modelle. Häufig sogar teurer als ein schlichter OLED-TV, sodass sich die Investition hier nur wirklich lohnt, wenn man unbedingt eine riesige Bildschirmdiagonale mit einem solch ausgeprägten Kontrastverhältnis nutzen will. Wer in eine solche Heimkinoanlage investieren will, sollte mit Kosten von mehreren tausend Euro bis hin zu fünfstelligen Beträgen rechnen.

Die fünf günstigsten 4K-Beamer

Acer H6800a – der günstigste 4K-Beamer

Mit einem Preis von knapp 824 Euro ist dieser 4K-Beamer das günstigste Modell im Vergleich.  Er liefert eine 4K-Auflösung mit einem Kontrastverhältnis von 10.000:1 und einer Helligkeit von 3600 Lumen. Dabei handelt es sich bei dem Modell um einen sogenannten Smart Projektor, der ein integriertes Betriebssystem besitzt. Er kann daher ähnlich wie ein Smart-TV genutzt werden und es ist keine Anschaffung eines zusätzlichen Fernsehers notwendig, um auf Streaming-Dienste zuzugreifen. Dadurch, dass der Projektor mit HDR10 kompatibel ist, werden Bilder lebensechter und detailreicher. Da er bei einer Full-HD-Auflösung auch eine Bildaktualisierungsrate von 240 Hz bieten kann, kann man den Beamer ebenso für Videospiele nutzen.

Acer 4K-Beamer

Acer H6800a

Das Modell ist in seiner Installation flexibel, kann auf Wunsch vor oder hinter der Leinwand justiert werden. Auch die Anbringung auf einem Tisch oder an einer Decke kann variiert werden. Abstände von 1 bis 10 Meter zur Leinwand sind möglich. Da es sich bei dem Gerät um einen DLP-Projektor handelt, der in Betrieb lauter ausfällt, ist gegebenenfalls eine Positionierung mit mehr Abstand empfehlenswert. In Kombination mit 3D-DLP-Brillen und passenden Abspielgeräten können auch 3D-Filme mit dem Beamer dargestellt werden. Der Beamer verfügt ebenso über einen integrierten Lautsprecher mit einer Leistung von 10 Watt.

Acer H6815BD

Bei diesem 4K-Beamer wird uns ein Kontrastverhältnis von 10.000:1 mit einer Helligkeit von 4000 Lumen geboten. Er besitzt einen Lautsprecher mit einer Leistung von 3 Watt. Mithilfe einer 3D-DLP-Brille kann man ihn ebenso zur Projektion von 3D-Filmen nutzen. Ähnlich wie das erste vorgestellte Modell aus dem Hause Acer, kann auch er vielseitig aufgestellt werden. Ein Abstand von 1 bis 10 Metern zur Leinwand ist dabei möglich. Dank möglicher Bildaktualisierungsrate von 240 Hz bei einer Full HD-Auflösung, lässt der Projektor sich auch für Videospiele verwenden.

Acer 4K-Beamer

Acer H6815BD

Besonders spannend wird dieser 4K-Projektor dank seiner HDR10-Kompatibilität. Dadurch ist er imstande, Details lebensechter und feiner wiederzugeben, da sich die Projektion selbst in mehr Hell- und Dunkelabschnitte unterteilen lässt. Hier müssen Anwender also keine Abstriche zu einem HDR10-fähigen Fernseher machen, sondern können HDR-Formate genießen. Das Modell ist mit einem Preis ab knapp 854 Euro nur geringfügig teurer. Bei diesem DLP-Projektor handelt es sich jedoch nicht um einen Smart-Projektor, sodass man ein weiteres Gerät für den Zugriff auf Streaming-Apps benötigt.

Viewsonic PX701-4K

Dieser DLP-Projektor bietet eine 4K-Auflösung mit einem Kontrastverhältnis von 12.000:1 und einer Helligkeit von 3200 Lumen. Er ist mit verschiedenen HDR-Formaten kompatibel und wartet mit lebensechten Farben und starken Details auf. Neben einem 10 Watt Lautsprecher besitzt er einen 1,1-fachen Zoom. Dank SuperEco+-Technologie soll die Lampenlebensdauer des Modells bis zu 20.000 Stunden betragen. Abhängig von der genauen durchschnittlichen Nutzungsdauer kann das Modell so ohne Probleme mehrere Jahre verwandt werden.

Viewsonic 4K-Beamer

Viewsonic PK701-4K

Vivitek HK2200

Durch eine möglichen Projektionsabstand von 0,75 bis 7,5m kann man diesen 4K-Projektor flexibel im Raum aufstellen. Er unterstützt eine Auflösung von 4K bei einer Bildaktualisierungsrate von 60 Hz. Da er mit HDR-Formaten kompatibel ist, können Szenen umso detaillierter und lebensechter dargestellt werden. Mit einer Helligkeit von 2000 Lumen eignet er sich für die meisten Räumlichkeiten. Das Gerät ist Chromecast-fähig, sodass eine drahtlose Übertragung von externen Geräten möglich ist. Dabei arbeitet der 4K-Beamer im Vergleich zu anderen DLP-Projektoren leiser.

Vivitek 4K-Beamer

Vivitek 4K-Beamer

Dank seiner Lampenlebensdauer von bis zu 10.000 Stunden kann man viele Inhalte projizieren, bevor man das Gerät austauschen muss.  Der Hersteller gibt zudem 3 Jahre Garantie auf das Gerät. Auch ein integrierter Lautsprecher mit einer Leistung von 5 Watt ist bereits im Beamer enthalten. Das Modell ist zu einem Preis ab knapp 954 Euro verfügbar.

BenQ TK800M

Der letzte 4K-Beamer dieses Vergleichs ist ab etwa 989 Euro verfügbar. Er besitzt eine Helligkeit von 3000 Lumen sowie ein Kontrastverhältnis von 10.000:1. Dank SmartEco-Funktionen soll die Lampenlebensdauer des DLP-Projektors bis zu 15.000 Stunden betragen. Das Gerät kann man also mühelos über mehrere Jahre nutzen, bevor mit Ausfällen zu rechnen ist. Spannend wird das Modell vor allem für Sportliebhaber, dank des integrierten Sports Mode und Football Mode. Die beiden Modi passen ihre dargestellten Inhalte nicht nur dynamisch im Bild, sondern auch in der Tonwiedergabe an. Durch den vorhandenen 1,1-fachen Zoom lässt der verfügbare Raum für große Projektionen erweitern – auch bei unterschiedlichen Projektionsabständen. Auch dieser Projektor ist imstande HDR-Formate wiederzugeben.

BenQ 4K-Beamer

BenQ 4K-Beamer

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