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E-Auto Update zu Ford Explorer, Volvo XC40, Renault, Volkswagen und mehr

Wenn wir über das ein oder andere E-Auto sprechen, dann sind dabei nicht nur rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge gemeint. Auch Plug-in-Hybride, die neben einem klassischen Verbrennermotor zusätzlich über einen E-Antrieb mit einer Reichweite von meist bis zu 60 Kilometern verfügen, sind der E-Mobilität zuzuordnen. Und in diesem Segment legt unter anderem Ford jetzt mit einem neuen PHEV-Modell vor.

Ford Explorer PHEV – Auslieferungen starten

Schon Ende 2019 kündigte Ford ein Plug-in-Hybrid-Modell seines Geländewagens Ford Explorer an. Jetzt starten die ersten Auslieferungen der sechsten Generation des SUV-Topmodells von Ford mit bis zu 336 kW (457 PS) Systemleistung. Ab Werk ist ein 10-Gang-Automatikgetriebe mit Allradantrieb integriert. In der Spitze fährt der Wagen 230 km/h schnell. Die rein elektrische Reichweite liegt allerdings bei vergleichsweise geringen 40 Kilometern. In Deutschland ist der neue Ford Explorer mit Plug-in-Hybrid-Technologie ab 76.000 Euro erhältlich. Ein Schnäppchen sieht wohl anders aus.

Volvo XC40 Recharge T4 – Der Preis steht fest

Vom schwedischen Automobilkonzern Volvo gibt es unterdessen Neuigkeiten mit Blick auf den zweiten Plug-in-Hybrid des Volvo XC40. Der Preis für das Modell Recharge T4 steht nämlich fest. Los geht es bei dem SUV zu einem Preis ab 48.450 Euro – Umweltbonus noch nicht mit einberechnet. Der schon erhältliche Recharge T5 mit mehr Reichweite bleibt freilich im Programm.

Bis zu 50 Kilometer rein elektrisches Fahren, 155 kW (211 PS) Systemleistung und ein Dreizylinder-Benzinmotor im Zusammenspiel mit einem Elektromotor und einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe stehen im Produktdatenblatt des Volvo XC40 Recharge T4. Die verbaute Technik lässt den Einsteiger-SUV bis zu 180 km/h schnell fahren.

Volvo XC40 Recharge T4

Erhältlich ist das Fahrzeug in vier Ausstattungslinien. In der teuersten und am besten ausgestatteten Variante „Inscription“ musst du für das T4-Modell in der Basisversion mindestens 50.850 Euro einplanen.

Renault bietet jetzt auch das Ein-Pedal-Fahren (B-Modus)

Für die neuen E-Tech-Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Varianten des Renault Clio, Renault Captur und Renault Mégane Grantour sowie für das E-Auto Zoe hat der französische Hersteller ein neues Fahrprogramm entwickelt. Der B-Modus ermöglicht erstmals das Ein-Pedal-Fahren.

Statt das Bremspedal zu betätigen, genügt dabei in den meisten Fällen die sogenannte Rekuperationsverzögerung. Der B-Modus gehört zur Serienausstattung und ist schon ab einer Geschwindigkeit von 7 km/h aktiv. Eine konsequente Nutzung des B-Modus bringe nicht nur mehr Komfort beim Fahren, sondern auch Reichweitenvorteile, verspricht Renault.

Volkswagen ID. Stores fürs E-Auto in Deutschland

Und auch von Volkswagen – aktuell gebeutelt durch einen Auslieferungsstopp des neuen Golf 8 – gibt es interessante Neuigkeiten. Das E-Auto ID.3 soll in verschiedenen Städten in neuen ID. Stores vorgestellt und natürlich auch verkauft werden. Der erste Laden dieser Art wurde jüngst in Dresden in der Gläsernen Manufaktur eröffnet.

In den nächsten Wochen kommt im Werksviertel in München ein weiter ID. Store dazu. „Wir haben mit dem Start der ID. Stores vor allem besucherstarke Standorte im Fokus, an denen wir das Thema E-Mobilität für alle begeisternd darstellen. Wir wollen so neue Kundengruppen erschließen und damit die Händler unterstützen“, sagt VW Vertriebschef Holger B. Santel.

Volkswagen ID. Store Dreden

MG 5 & MG Cyberster – Jetzt wird es sportlich

Darf es ein bisschen exklusiver sein? Dann wäre vielleicht das neue E-Auto MG 5 für dich eine interessante Option. Die Kombi-Limousine von Morris Garages (MG) aus England und dem federführenden chinesischen Konzern SAIC soll noch in diesem Jahr auch in Europa zur Verfügung stehen. Er wird rein elektrisch angetrieben – mit rund 300 Kilometern Reichweite. Allerdings dürfte es noch bis zum vierten Quartal dauern, ehe eine Auslieferung auch tatsächlich startet. Technische Details und Bilder zum MG 5 wurden von MG und SAIC noch nicht preisgegeben.

Anders sieht es beim MG Cyberster aus. Hier wurde jetzt ganz offiziell ein Konzept-Fahrzeug präsentiert, das schon auf den ersten Blick elektrisiert. Denn es handelt sich um einen Cabrio-Zweisitzer (Roadster) mit E-Antrieb, der ein Stück weit an den tiefliegenden Mazda MX-5 erinnert.

Auch wenn es zum Antrieb noch keine genaueren Informationen gibt, darf man sich – sofern das Fahrzeug irgendwann in Serie gehen sollte – auf ein flottes, sportliches Fahrvergnügen freuen. Autonomes Fahren gemäß Level 3 und 5G-Unterstützung inklusive.

Weltmeister Maven – Nicht ganz so sportlich, aber hohe Reichweite

Auf den Namen Maven Concept Car wurde ein neues E-Auto aus dem Hause Weltmeister getauft. Ob es tatsächlich jemals in der jetzt vorgestellten Ausführung in Serie produziert wird, ist offen. Geplant ist aber, eine Massenmarktversion für den chinesischen Markt im Jahr 2021 einzuführen.

Unabhängig von der Frage, ob es das Fahrzeug jemals auf europäische Straßen schaffen wird: In welche Richtung sich die E-Mobilität entwickeln soll, wird bei dieser Konzeptidee mehr als deutlich. Denn die Reichweite soll bei rund 800 Kilometern liegen und auch hier ist autonomes Fahren auf Level-3-Basis vorgesehen.

Das nachfolgende Video lässt dich noch ein bisschen tiefer in die Welt des Weltmeister Maven eintauchen.

Arcfox Alpha-T: Das elegante E-Auto mit Porsche-Augen

Ebenfalls aus China schwappen zudem neue Informationen zu einem angeblich serienreifen E-SUV aus dem Hause Arcfox nach Europa. Hinter dem Hersteller stecken der kanadisch-österreichische Automobilzulieferer Magna und der chinesische Konzern BAIC.

Arcfox Alpha-T

Arcfox Alpha-T

Der Arcfox Alpha-T ist nicht nur mit Front-Scheinwerfern ausgestattet, die stark an das Design von Porsche-Flitzern erinnern, er soll auch eine durchaus beeindruckende Reichweite von 653 Kilometern bieten. Allerdings nicht gemessen nach WLTP-Testverfahren, sondern nach dem unrealistischerem NEFZ-Standard. Unter dem Strich dürfte sich die Reichweite also eher bei 500 als bei 600 Kilometern einpendeln.

Für den Allradantrieb sorgen beim Arcfox Alpha-T nach Herstellerangaben zwei Elektromotoren, die eine Systemleistung von 163 kW (222 PS) bei 360 Nm Drehmoment entwickeln. In China soll der E-SUV zu Preisen ab 36.500 Euro in den Handel kommen. Das ist vor allem mit Blick auf die Reichweite und der damit verbundenen hohen (vergleichsweise teuren) Batteriekapazität ein überraschend niedriger Preis.

Ob er jemals samt integrierter 5G-Verbindung nach Europa kommt, ist noch nicht bekannt. Sollte das aber der Fall sein, kann man davon ausgehen, dass der Wagen hierzulande mindestens 40.000 Euro, wenn nicht sogar mehr kosten wird.

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