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E-Autos sind nicht die Rettung: Laschet warnt vor E-Mobilität

Deutschland soll grüner werden und das auch durch E-Autos. Somit sollen bis 2030 nur noch Elektro-Autos auf den Straßen rollen, klassischen Verbrennern droht dementsprechend das Aus. Doch genau davor warnt nun der Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet. Man solle sich nicht allein auf diese neue Mobilitätsform konzentrieren und verlassen. „Ich glaube nicht, dass dies die Mobilitätsform der nächsten 30 Jahre sein wird, auch wenn ich selbst ein Elektroauto fahre“, erklärt Laschet in einem Interview gegenüber dem Handelsblatt. Warum?

E-Autos: Werden die Rohstoffe knapp?

Anlass dieser Warnung ist vor allem der nötige Rohstoff, den Laschet bedroht sieht. „Es gibt auch dort ökologische Auswirkungen etwa bei der Batterieerzeugung und der Gewinnung der Rohstoffe. Wir werden noch viele technologische Sprünge erleben“, sagt der CDU-Vorsitzende. Somit sei ein Verkaufsstopp für klassische Verbrennungsmotoren mit konkretem Enddatum nicht erstrebenswert – zumindest noch nicht. Er hielte es erst dann für sinnvoll, „wenn es die technologische Entwicklung im Bereich der Elektro- und Brennstofftechnologie zulässt.“

Das Auto bleibe auch in Zukunft das zentrale Verkehrsmittel, vor allem für Menschen die täglich zur Arbeit fahren müssen. Somit sollte Deutschland „technologieoffen“ bleiben. Dennoch sei es wichtig und auch richtig, schon jetzt die Ladeinfrastruktur auszubauen. Man solle zudem mit dem Gedanken spielen, die Stromsteuer langfristig günstiger zu machen und im Gegenzug die CO2-Preise zu erhöhen. Und das mehr als bislang geplant.

Das ist der Plan für die grüne Wende in Deutschland

Der bisherige Plan der Bundesregierung sieht vor, dass bis 2030 mehr als 800.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte in Deutschland installiert werden. Weiterhin geht man davon aus, dass zu den öffentlichen Ladestationen sieben Millionen private Ladestationen dazukommen. Laut einer Machbarkeitsstudie sollen innerhalb der nächsten neun Jahre rund 15 Millionen E-Autos auf deutschen Straßen fahren. Stromversorger rechnen dadurch bereits mit Überlastungen des Stromnetzes und suchen somit nach Lösungsansätzen. Eine davon ist die sogenannte „Spitzenglättung“.

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