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Erschreckend: Mehr Deutsche nutzen WhatsApp als eine Zahnbürste

Unlängst haben Messenger wie WhatsApp, Telegram und Co. einen festen Platz auf dem Homescreen des Smartphones. Ob Bilder und Videos versenden, Sprachnachrichten und Standort mit Freunden teilen oder einfach nur chatten: All das funktioniert heute einfach und kostenlos.

Die Bundesnetzagentur hat nun einen Bericht zur Nutzung von Diensten wie WhatsApp veröffentlicht. Dafür wurden 2.210 Verbraucher befragt. Das Ergebnis: 96 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie WhatsApp auf ihrem Smartphone nutzen. Bei den 16- bis 24-Jährigen sind es gar 98 Prozent. Weit abgeschlagen auf Platz zwei folgt der Facebook Messenger, den immerhin noch 42 Prozent nutzen. Telegram ist bei 10 Prozent der Befragten im Einsatz, Threema und Signal kommen auf 4 Prozent.

Mehr Deutsche nutzen WhatsApp als eine Zahnbürste

Das Ergebnis zeigt vor allem, das WhatsApp hierzulande konkurrenz- und alternativlos ist. Über den Messenger erreichst du fast jeden. Denn: fast jeder nutzt WhatsApp. Und damit nutzen mehr Deutsche den Dienst als täglich eine Zahnbürste. Verschiedene Umfragen dazu belegen, dass 4 bis 20 Prozent der Menschen hierzulande sich gar nicht oder seltener als einmal pro Tag die Zähe putzen.

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WhatsApp-Nutzung auch bei Senioren sehr stark

Schaut man sich die Auswertung der Bundesnetzagentur im Detail an, wird deutlich, dass WhatsApp nicht nur bei der jungen Generation sehr beliebt ist. Demnach nutzen 97 Prozent der 55- bis 64-Jährigen den Messenger. Bei den über 75-Jährigen sind es immer noch 91 Prozent. Erstaunlich hohe Zahlen.

„Dienste wie Skype, WhatsApp oder Threema haben sich in den vergangenen Jahren rasant verbreitet. Sie werden mittlerweile von breiten Teilen der Bevölkerung genutzt. Allerdings sind klassische Telekommunikationsdienste weiterhin von hoher Bedeutung für die Verbraucher“, erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Wir stellen auch fest, dass die drei beliebtesten Dienste WhatsApp, Facebook Messenger und Instagram alle zum Facebook-Konzern gehören.“

Die häufigsten Gründe für die Nutzung von Messengern

Die Bundesnetzagentur wollte von den Befragten auch wissen, warum sie Messenger nutzen. Zu den häufigsten Gründen gehören:

  1. Weil ich meine Kommunikationspartner besser erreiche, beziehungsweise schneller eine Antwort auf meine Nachricht erhalte
  2. Weil die Bedienung einfacher ist
  3. Wegen des erweiterten Funktionsumfangs
  4. Aufgrund von Kostenvorteilen bei Anrufen/Nachrichten ins Ausland
  5. Aufgrund von Kostenvorteilen bei Anrufen/Nachrichten in deutsche Mobilfunknetze
  6. Weil Telefonie und SMS-Versand an meinem Wohnort nicht oder nur eingeschränkt möglich sind (kein oder schlechter Empfang)

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