Aktuelle Nachrichten aus Hamburg, der Welt, zum HSV und der Welt der Promis.
Dieser Inhalt wird Ihnen bereitgestellt von inside digital

Fitnesstracker bei Stiftung Warentest: Selbst der Testsieger ist nicht gut – das ist die Alternative

Ein Fitnesstracker, der bei der Fitness versagt? Ja, das geht, wie die Stiftung Warentest herausgefunden hat. Der aktuell beliebteste Fitnesstracker der Welt ist das Xiaomi Mi Band. Immer wieder ist das Fitness-Armband bei Aldi oder Lidl im Angebot und kostet häufig nicht mehr als 20 Euro. Das aktuelle Modell, das Xiaomi Mi Band 4, ist aktuell für unter 30 Euro zu haben.

Fitnesstracker: Xiaomi, Samsung und Huawei nur „ausreichend“

Wie sich im Test herausgestellt hat, fällt das Mi Band 4, in allen Kategorien, die es eigentlich besonders gut können soll, durch. Den Puls beim Joggen oder Radfahren misst der Fitnesstracker mangelhaft. Die Anzeige des Kalorienverbrauchs ist gerade noch ausreichend. Jogger, Radfahrer und Schwimmer sollten zudem auf den Fitnesstracker verzichten, wenn ihnen die Anzeige der zurückgelegten Streckenlänge wichtig ist. Denn das Xiaomi Mi Band 4 zeigt diese beim Laufen „ausreichend“ und beim Radfahren sowie Schwimmen „mangelhaft“ an.

Neuauflage: Der beliebteste Fitnesstracker der Welt ist jetzt noch besser

Die beiden einzig positiven Punkte aus Sicht der Tester sind die sehr gute Akkulaufzeit und die kaum vorhandenen Schadstoffe im Armband. Nur aus diesem Grund erhält das Mi Band 4 die Endnote „ausreichend“ – übrigens genauso, wie das Galaxy Fit e, Samsungs Fitnesstracker und das Huawei Band 4. Der Testsieger, das Fitbit Charge 3, bekommt die Endnote 3,3 – ist also ebenfalls nicht besonders gut. Auch bei diesem Fitnesstracker sind die Sportfunktionen nur „ausreichend“.

Im Allgemeinen sind es Alltags­bewegungen wie Zähne putzen, Tisch abwischen oder Staubsaugen, die die Resultate der zurückgelegten Schritte verfälschen. Übrigens: Die Tester fanden auch heraus, dass Tattoos am Hand­gelenk die Pulsmessung manipulieren können. Ob das Fitness-Armband von Aldi besser abschneidet?

Die Alternative zum Fitness-Armband

Doch was ist dann die Alternative zu den meist günstigen aber nicht besonders präzisen Fitnesstrackern? Im zweiten Teil hat die Stiftung Warentest aktuelle Smartwatches unter die Lupe genommen. Mit der Endnote „gut“ (1,8) thront die Apple Watch Series 5 über allen. Ob hinsichtlich der Funktionen als Fitnesstracker, der Kommunikation oder der Handhabung und Stabilität: Die Apple Watch schneidet in jeder Kategorie mindestens mit „gut“ ab. Bei der Stabilität sogar mit „sehr gut“ (0,9). Der Nachteil gegenüber einem aktuellen Fitnesstracker wie dem Xiaomi Mi Band 4: Die Apple Watch Series 5 kostet etwa 400 Euro mehr.

Auf Platz zwei folgt die Garmin Forerunner 245 Music mit der Gesamtnote 2,2. Auf dem dritten Platz: die Garmin Vivoactive 4 – Note 2,5. Die fast 200 Euro teure Fitbit Versa 2 hingegen ist nur „ausreichend“. Die zweitgünstigste Smartwatch im Test war die Xlyne Joli XW Pro. Sie kostet derzeit etwas mehr als 70 Euro, bekommt von den Testern aber die Note „mangelhaft“ und fällt in fast allen Kategorien durch. Damit ist die smarte Uhr nicht nur teurer als ein Fitnesstracker, sondern auch schlechter. Die Swisstone SW 700 Pro ist mit aktuell rund 60 Euro die günstigste Uhr im Test gewesen. Sie bekam die Note „befriedigend“ (3,4).

Affiliate-Link: inside digital erhält eine kleine Provision, wenn du über den markierten Link einkaufst. Den Preis für das Produkt beeinflusst dies nicht. Die Einnahmen tragen dazu bei, dir unseren hochwertigen Journalismus kostenfrei anbieten zu können.

Der Beitrag „Fitnesstracker bei Stiftung Warentest: Selbst der Testsieger ist nicht gut – das ist die Alternative“ erschien zuerst auf inside-digital.de.