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Galaxy Z Flip: Samsungs Falt-Desaster wiederholt sich

Im vergangenen Jahr wurden klappbare Smartphones als Trend betitelt, der sich 2019 langsam entfaltete. Mittlerweile gibt es neben dem Samsung Galaxy Fold und Huawei Mate X weitere Geräte, die sich zusammenfalten lassen. Samsung stellte kürzlich das Galaxy Z Flip vor, auch Motorola hat mit dem Razr und Royole mit dem FlexPai ein solches Gerät im Sortiment. Doch auch ein Jahr später stellt sich nach wie vor die Frage: Sind faltbare Smartphones für den Alltag ausgereift?

Mit dem Galaxy Z Flip sollte alles besser werden. Im vergangenen Jahr machte das Galaxy Fold hauptsächlich negative Schlagzeilen. Samsung stellte das Gerät zunächst für nur wenige Journalisten zum Test bereit; doch das genügte, um zu zeigen, wie schnell das faltbare Smartphone kaputtgeht. Die Displayfolie löste sich im Nu ab und auch die Scharniere machten keine gute Figur.

Galaxy Z Flip: Das Klapp-Desaster wiederholt sich

Zur IFA im September 2019 brachte der südkoreanische Hersteller dann eine verbesserte Version des Smartphones mit. Die Folie war nun besser befestigt und die Scharniere geschmeidiger. Für einen saftigen Preis von 2.100 Euro trotzdem kein Alltags-Gerät.

Beim brandneuen Galaxy Z Flip wiederholt sich die Misere nun. Anders als das Fold lässt sich das Z Flip wie ein altes Klapphandy mittig zusammenfalten. Anstelle einer Tablet-Größe bietet das neue Samsung-Gerät nun ein Smartphone im klassischen, schmalen Format. Trotzdem ist das Galaxy Z Flip offenbar nicht stabiler. Es trudeln erste Meldungen ein, in denen Nutzer kaputte Displays monieren.

Galaxy Z Flip mit Display-Bruch

Auf Twitter berichtet ein Nutzer beispielsweise, dass das Display des Smartphones direkt nach dem ersten Klappen an der Faltstelle zerriss. Zufall? Auf dem Fold war seinerzeit noch eine Schutzfolie angebracht, die nicht abgezogen werden durfte. Beim Galaxy Z Flip ist das nicht der Fall, es kommt mit einer typischen Schutzfolie, die für die Stabilität des Displays irrelevant ist.

Samsung warb beim neuen Klapp-Smartphone mit ultradünnem sowie biegbaren Glas, an dessen Unkaputtbarkeit aber von Anfang an gezweifelt wurde. Gegenüber dem Magazin The Verge mahnte Samsung in einem Statement zur Vorsicht und dass man das Galaxy Z Flip behutsam behandeln solle.

Wenn man das Flip-Modell gekauft und sich innerhalb der ersten dreißig Tage bei Samsung registriert habe, könne man den Bildschirm gegen eine Einmalzahlung von 109 Euro reparieren lassen.

Galaxy Z Flip im Video

Eine etwas bessere Figur machte das Galaxy Z Flip bei JerryRigEverything. Der Youtuber, der Smartphones mit Messern, Feuer und Biegetest malträtiert, bekommt das Scharnier selbst nicht kaputt. Dafür bricht das Glas auf der Außenseite und das Display zerkratzt recht schnell.

Motorola Razr kämpft mit Problemen

Ähnlich sieht es beim Motorola Razr aus. Die Technikseite Input berichtet nur wenige Tage, nachdem die Redaktion das Razr getestet hatte, dass das Display den Geist aufgab. Am Kunststoffrahmen bildeten sich dicke Blasen, wodurch sich das Display ablöste. Input vermutet einen Zusammenhang mit niedrigen Temperaturen. Auch der Twitter-User, dessen Galaxy Z Flip brach, stellte einen ersten Zusammenhang mit geringen Außentemperaturen her.

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