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Großes Update: Samsung macht seine Top-Handys noch besser

Passend zum Monatswechsel hat Samsung ein umfangreiches Update für verschiedene Smartphones aus dem Hut gezaubert. Ab sofort steht nämlich One UI 3.1.1 zur Verfügung. Es bringt vor allem für die aktuelle Generation an Foldables spürbare Verbesserungen. Bei den neuen Modellen Galaxy Z Fold3 5G und Galaxy Z Flip3 5G hatte Samsung One UI 3.1.1 bereits zur Ausstattung ab Werk machen können. Jetzt gelangt die angepasste Nutzeroberfläche auch auf das Galaxy Z Fold2 5G und Galaxy Z Flip 5G sowie auf das Galaxy Z Flip. In Kürze sollen auch alle Nutzer des Galaxy Z Fold aus dem Jahr 2019 von dem entsprechenden Update profitieren.

One UI 3.1.1 – Was ist neu?

Drag & Split

Auf allen genannten Smartphones landet nach dem Update unter anderem eine sogenannte Drag & Split (Ziehen & Teilen) Funktion. Sie soll vor allem das Browsen im Internet vereinfachen. Denn künftig muss kein zweites Fenster geöffnet werden, um zum Beispiel beim Onlineshopping einen Preisvergleich zu starten. Einfach den Link, den man öffnen möchte, an den Rand des Bildschirms ziehen und in einem neuen Fenster öffnen. Das neue Fenster erscheint dann parallel zum bereits geöffneten Browserfenster auf dem Bildschirm deines Samsung-Foldable. Drag & Split funktioniert nach Angaben von Samsung mit vielen Apps. Zum Beispiel Samsung Internet (Browser), Samsung Notes, My Files, Messages, MS Office, OneNote und OneDrive.

Multi-Active Window und Natural Window Switching

Ausschließlich auf seinen Galaxy-Fold-Modellen stehen die verbesserten Funktionen Multi-Active Window und Natural Window Switching zur Verfügung. Mit Multi-Active Window ist es möglich, bis zu drei Apps gleichzeitig auf dem aufgeklappten Haupt-Bildschirm der Fold-Modelle zu nutzen. Neu ist, dass sich neben der Anordnung jetzt auch die Höhe und Breite der jeweiligen Fenster individuell festlegen lässt. Die Animationen beim Verschieben der Fenster hat Samsung optimiert und zudem die Möglichkeit geschaffen, die beiden Funktionen in den Einstellungen des Smartphones auch für den Fall zu aktivieren, dass Apps sie eigentlich (noch) gar nicht unterstützen.

Alle Apps drehen

Ebenfalls nur für seine Fold-Smartphones bietet Samsung mit One UI 3.1.1 die Möglichkeit, dass sich die Apps grundsätzlich in der passenden Ausrichtung nutzen lassen. Dabei spielt es keine Rolle, wie das Telefon gehalten wird. Egal, ob Hochformat oder Querformat, die Darstellung der App dreht sich in alle Richtungen mit, sobald das Telefon seine Ausrichtung ändert. Samsung hat nach eigenen Angaben verstanden, dass es nichts Frustrierenderes gibt, als wenn eine bestimmte App nur im Hochformat verfügbar ist. Nachteil: Unter Umständen kann es im Querformat je nach App passieren, dass große, schwarze Ränder erscheinen.

Seitenverhältnis für Apps einstellen

Ergänzend dazu bietet One UI 3.1.1 die Möglichkeit, das Seitenverhältnis von Apps über die Standard-Einstellungen hinaus anzupassen. In den Einstellungen der „Labs“ der Galaxy-Fold-Modelle einfach den Menüpunkt „benutzerdefinierte App-Seitenverhältnisse“ auswählen und zwischen Vollbild, 16:9, 4:3 und App-Standard aussuchen, was dir am besten gefällt. Wählst du hier „Vollbild“ aus, kannst du etwa die App Instagram auf die komplette Breite des Fold-Displays ziehen. Störende schwarze Balken verschwinden und sorgen für deutlich mehr Spaß bei Scrollen durch die Fotos und Videos.

One UI 3.1.1 Update für Samsung-Foldables

Das Update auf Samsung One UI 3.1.1 sorgt zum Beispiel dafür, dass bei der Nutzung von vielen Apps auf Foldables die störenden schwarzen Balken verschwinden.

Geteilte App-Ansicht

In manchen Apps ist es zudem möglich, einen erzwungenen Split-Screen zu aktivieren. In der App „Nachrichten“ kannst du so auf der einen Seite des Bildschirms die Nachrichtenübersicht anzeigen lassen, auf der anderen Seite erscheint wiederum der eigentliche Inhalte der Nachrichten-Konversation. Ganz so, wie es der eine oder andere Nutzer vielleicht auch schon von WhatsApp Web kennt. In jeder Konversation ist es optional auch möglich, auf einen Vollbildmodus zu wechseln.

Flex-Modus-Panel

Für die Modelle Galaxy Z fold3, Galaxy Z fold2, Galaxy Z flip3 und Galaxy Z flip bringt One UI 3.1.1 einen optimierten Flex-Modus mit. Er lässt sich jetzt nämlich auch für jene Apps in den „Labs“-Einstellungen aktivieren, die die Funktion eigentlich noch nicht unterstützen. Der Modus macht es möglich, das Foldable im 90-Grad-Modus vor sich aufzustellen, um beispielsweise in der oberen Hälfte des Bildschirms ein Video zu sehen. In der unteren Hälfte erscheint ein Panel mit Touch-Flächen, die es zum Beispiel erlauben die Helligkeit und Lautstärke einzustellen oder einen Screenshot aufzunehmen.

Zu den weiteren Verbesserungen von One UI 3.1.1 gehört, dass es die Möglichkeit gibt, die Taskleiste mit Icons für den App-Schnellstart am Bildschirmrand zu fixieren. Das erspart es dir, immer wieder von rechts nach links über den Bildschirm zu wischen, um die Taskleiste manuell einblenden zu lassen. Verfügbar ist dieses Feature auf allen Fold-Modellen. Nur auf dem Galaxy fold2 und dem Galaxy fold3 findet die Cover-Screen-Spiegelung Einzug. Sie spiegelt sozusagen zwei Startbildschirme vom Front- auf den Innenbildschirm und schafft so eine auf beiden Displays identische Menü-Oberfläche.

Erklärende Videos zu den einzelnen neuen Funktionen hat Samsung auf seiner internationalen Presseseite zur Ansicht bereitgestellt.

Update auf One UI 3.1.1 schließt auch Sicherheitslücken

Übrigens: Den aktuellen Sicherheitspatch von Google hat das Update auf One UI 3.1.1 gleich mit an Bord. Das Firmware-Update schließt also auch zahlreiche neu entdeckte Sicherheitslücken und hievt alle genannten Foldable-Modelle auf das Android-Patchlevel von September 2021.

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