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Günstige Smartphones erobern Deutschland im Sturm: Deshalb sind sie so beliebt

Von inside digital

Geräte wie das Samsung Galaxy A51, das Xiaomi Mi 10 oder das Redmi 8 gehören zu den beliebtesten Smartphones, die es aktuell gibt. Alle drei haben eines gemeinsam: Sie kosten weniger als 500 Euro. Das Redmi 8 ist sogar für etwas mehr als 100 Euro erhältlich. Die Schlussfolgerung: Smartphone-Nutzer werden immer preisbewusster und suchen nach neuen Geräten, die möglichst viel für ihr Geld liefern. Das zeigt auch eine aktuelle Umfrage des Marktforschers Counterpoint. Rund 40 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihr Budget für zukünftige Smartphone-Käufe kürzen wollen. Doch es ist nicht nur der Preis, der sogenannte Einsteiger-Modelle und Smartphones der Mittelklasse so attraktiv machen.

Wenn Apple und Samsung bei Xiaomi abgucken

Vergleicht man die Technik günstiger Modelle von Samsung und Co. mit Modellen vergangener Generationen, stellt man schnell fest, dass diese sich deutlich verbessert hat. Wer noch vor wenigen Jahren ein Smartphone für 300 Euro gekauft hat, musste viele Abstriche machen. Ob beim Speicher, Prozessor oder Display: Selbst Smartphones der Mittelklasse, waren im Alltag behäbig und offenbarten bereits nach einer kurzen Nutzungszeit ihre Schwächen. Sie wurden langsam, der Speicher müllte schnell zu und der Arbeitsspeicher reichte kaum aus.

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Heutige Modelle in dieser Preisklasse haben diese Probleme nicht mehr. Hersteller wie Samsung und auch Apple schauten genau hin, als Xiaomi, OnePlus und Co. gut ausgestattete Smartphones zu einem erschwinglichen Preis in den Handel brachten. Die Zeit der Kunden(ent)täuschung war vorbei und so mussten auch Premium-Hersteller gute und gleichzeitig günstige Smartphones liefern. Bei Samsung ist der Effekt schon sichtbar.

Der Vergleich mit teuren Smartphones

Vergleicht man ein Samsung Galaxy A51 oder ein Xiaomi Poco F2 Pro, Modelle die rund 280 beziehungsweise 380 Euro kosten, mit einem Smartphone der Spitzenklasse, fallen Unterschiede nur auf dem Datenblatt auf. Ein Galaxy S20 Ultra etwa hat mehr Arbeitsspeicher, mehr Kameras und auch ein vermeintlich besseres Display als das deutlich günstigere Galaxy-Modell. Doch braucht man das Mehr an Technik im Alltag? Kurz: Nein. Nicht für das typische Nutzungsszenario eines durchschnittlichen Handynutzers. Ob via WhatsApp chatten oder bei Instagram posten, ob Fotografieren, Musik hören via Spotify oder Navigieren mit Google Maps: für all diese Anwendungen genügt auch ein günstiges Smartphone. Faszinierend ist auch, dass ein 300-Euro-Handy sogar hinsichtlich der Kameraleistung mit einem 1.000 Euro teurem Samsung Galaxy S20 Ultra mithalten kann.

Um beim soeben erwähnten Xiaomi Poco F2 Pro zu bleiben: Das Gerät kostet weniger als 400 Euro, bietet aber dennoch eine Ausstattung der Spitzenklasse. Dazu gehören High-End-Prozessor, AMOLED-Display mit Full-HD-Auflösung, vier Kameras und die neueste Generation an Schnittstellen wie WLAN 6. Teilweise muss man als Nutzer eines günstigeren Smartphones also noch nicht einmal Abstriche gegenüber 1.000-Euro-Handys machen.

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Auch Apple rudert zurück

Wurden Smartphones in den vergangenen Jahren immer teurer, zwingen die guten und günstigen Modelle auch Apple zum Umdenken. Das Ergebnis: Apple legte das gut ausgestattete iPhone SE neu auf. Aktuell kostete das Billig-iPhone etwas mehr als 400 Euro. Und der nächste Coup bahnt sich bereits in Form des iPhone 12 mini an. Auch hier dürfte Apple auf gute Technik zu einem erschwinglichen Preis setzen.

Zu guter Letzt sind es die Mobilfunker und Netzbetreiber, die indirekt für einen Boom von günstigen Smartphones sorgen. Denn: In den vergangenen Jahren haben Mobilfunkbetreiber die Subventionen reduziert. Somit sind teure Smartphone-Modelle mit teuren Verträgen vergleichsweise teurere als früher. Hinzu kommt: Günstige 1-Monats-Tarife für unter 15 Euro im Monat genügen dem Durchschnittsnutzer allemal. Für diesen Preis gibt es beispielsweise diesen Tarif, der 15 Euro im Monat kostet und 10 GB Datenvolumen mit einer Geschwindigkeit von 225 MBit/s bietet und auch noch monatlich kündbar ist. Wer braucht da noch einen 50-Euro-Vertrag mit einem Top-Smartphone, für das man auch noch über 700 Euro zuzahlen muss.

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