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Huawei droht: „Wir werden gehen und nicht mehr zurückkommen“

Vor Kurzem verkündete US-Präsident Trump, dass das US-Handelsembargo um ein weiteres Jahr verlängert werde. Somit darf das chinesische Unternehmen bis Mai 2021 keine Geschäfte mit US-amerikanischen Unternehmen wie Google oder Microsoft machen. Der Vorwurf lautet nach wie vor: Huawei spioniert. Was das für dich als Nutzer von Huawei-Smartphones bedeutet, haben wir hier zusammengefasst.

Nur wenige Tage nach der Ankündigung Trumps meldete sich Huawei zu Wort und versuchte Druck aufzubauen. „Diese Entscheidung war willkürlich und droht der gesamten Branche global Schaden zuzufügen. (…) Dies wird sich auch auf die Kommunikationsdienste für die mehr als drei Milliarden Menschen auswirken, die Huawei-Produkte und -Dienste weltweit nutzen“, so das chinesische Unternehmen.

Huawei droht mit Verlust von Arbeitsplätzen

Nun meldet sich Huawei erneut zu Wort. Andy Purdy, Sicherheitschef für Huawei in den USA sagt in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg: „Wir werden gehen und nicht mehr zurückkommen.“ Das heißt aber nicht nur, dass es in den USA demnächst keine Huawei-Smartphones mehr geben wird – der Handymarkt war für die Chinesen in den Staaten bis dato ohnehin nicht besonders lukrativ. Purdy ist sich sicher: „Uns zu blocken, wird der US-amerikanischen Halbleiterindustrie großen Schaden zufügen.“ Zudem macht der Sicherheitschef klar, dass viele Arbeitsplätze in Amerika für alle Zeiten verschwinden werden.

Allerdings hoffe Prudy auf ein Ende des Handelskriegs. Statt gegeneinander solle man seiner Ansicht nach miteinander arbeiten. Jedoch habe Trump und die US-Regierung Angst, dass China in puncto Technologie-Fortschritt den USA bald voraus ist.

Huawei P50 Pro: Der Albtraum geht weiter

Plan B scheint aufzugehen

Mit der AppGallery bietet der Smartphone-Hersteller ein Pendant zum Google Play Store an. Insbesondere auf neuen Smartphones, die ohne Google-Dienste auf den Markt kommen, ist der alternative App-Store willkommen. Zwar hinkt man hier noch weit hinter dem Play Store hinterher. Doch die Angebote, die Huawei Entwicklern macht, scheinen Früchte zu tragen.

Nie mehr Play Store auf Huawei-Smartphones

Der Vizepräsident von Huawei Consumer Business Cloud Services hat einen Einblick in die Zahlen gewährt. Demnach seien bereits 1,5 Millionen Entwickler an Bord und die AppGallery enthalte aktuell mehr als 60.000 Apps. Für deutsche Nutzer wichtige Anwendungen wie Facebook, Instagram oder WhatsApp fehlen aber. Letztere ist zumindest mit einer Weiterleitung zur offiziellen WhatsApp-Website vorhanden, auf der Nutzer die APK-Datei herunterladen können.

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