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Huawei-Hammer! Neues Flaggschiff bereits im Hands-On

Als Huawei vor rund einer Woche auf einer Presseveranstaltung das Mate Xs vorgestellt hat, passierte etwas Ungewöhnliches. Denn neben dem neuen Falt-Smartphone wurde dem Journalisten Andy Boxall des Online-Magazins Digital Trends auch ein anderes Huawei-Handy in die Hand gedrückt: das Huawei P40. Und dieses will Huawei eigentlich erst Ende März in Paris vorstellen. Wir haben Huawei gefragt, was das Unternehmen dazu bewegte, erstmals ein Smartphone einen Monat früher durch einen Dritten der Öffentlichkeit vorstellen zu lassen. Eine Stellungnahme war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels noch nicht vorhanden.

Boxall jedenfalls konnte das kommende Top-Smartphone bereits in den Händen halten. Mehr noch: Huawei hat ihm auch gestattet, einige Fotos vom Huawei P40 zu schießen. Da es sich aber um einen Prototyp handelt, durfte der Journalist nur die Rückseite des Handys fotografieren. Display und Software waren tabu.

Wer über die Beschriftung auf der Rückseite stolpert: „Polarie“ und „Blink“ sind Codenamen, damit das Huawei P40 nicht sofort als ebendieses erkannt wird. In der finalen Ausgabe werden die Schriftzüge durch Huawei und Leica ersetzt.

Huawei P40

Huawei P40: das Design

Auf den ersten Blick fällt der neu gestaltete Kamerabereich ins Auge. Statt einer ovalen Einfassung befinden sich die drei Objektive in einem deutlich kantigeren Rahmen. LED-Blitz und weitere Sensoren sind im Vergleich zum Huawei P30 neben statt unter dem Kameramodul untergebracht. So weit, so unspektakulär.

Des Weiteren wird deutlich, dass Huawei beim P40 mit mehr Rundungen an den Kanten arbeitet. Während beim P30 oben und unten harte Schnitte der Hand signalisierten: „hier ist das Smartphone zu Ende“, ist der Übergang ins Nichts beim P40 deutlich runder. Boxall beschreibt, dass das Gerät dadurch sehr angenehm in der Hand liegt. Während Hersteller wie OnePlus mehr und mehr auf ein mattes Finish setzen, spiegelt die Glasoberfläche des Huawei P40 weiter.

Zudem berichtet Boxall, dass das Huawei P40 etwas dicker sei, als das P30 Pro. Er schließt daraus auf einen größeren Akku. Jedoch habe die tiefere Bauart keine Auswirkungen auf das Gewicht. Das Smartphone fühle sich leicht und im Handling sehr ausgewogen an.

Die technische Ausstattung

Was die Fotos verraten: Huawei bringt die Periskop-Kamera auch in eine Klasse unterhalb der Pro-Reihe. Darüber hinaus gibt es zwar einen USB-C-Anschluss. Im Vergleich zum P30 jedoch verzichtet Huawei auf eine Klinkenbuchse.

Es wird spekuliert, dass im Huawei P40 der Kirin-990-Prozessor samt 5G zum Einsatz kommt. Zudem wird berichtet, dass das Top-Smartphone bereits ab 599 Euro zu haben sein wird. Ob dieser Preis für ein Smartphone ohne Google-Dienste gerechtfertigt ist, muss jeder selbst entscheiden.

Übrigens: Das Huawei P40 lite hat der chinesische Konzern bereits angekündigt.

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