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Internet-Test: In dieser Wertung liegt Vodafone meilenweit vor der Telekom

Vermutlich war ein Internetanschluss für viele noch nie so wichtig, wie im vergangenen Jahr: Sei es Homeschooling, Home-Office oder der Zeitvertreib bei Videostreaming – das Internet musste funktionieren. Dabei kommt es nicht immer auf die hohe Geschwindigkeit an, sondern auf die Zuverlässigkeit. Nichts ist nerviger als eine stockende Videokonferenz.

Chip hat für den Test daher nicht nur auf die reinen Speedtest-Werte geschaut, sondern auch, ob die Anbieter die Datenraten liefern, die sie versprechen. Wohl wissend, dass die Heimvernetzung oft die Schwachstelle bei der Verbindung ins Internet ist, hat Chip alle Verbindungen per WLAN nicht in die Wertung aufgenommen. Denn die Daten für den Test haben die Tester aus dem hauseigenen Speedtest genommen. Sie stammen also von Nutzern aus ganz Deutschland.

Bei der Wertung gewichtete Chip den Download mit 75 Prozent, den Upload mit 20 Prozent und die Latenz mit 5 Prozent. Nur ein Anbieter hat die Auswertung mit „sehr gut“ abgeschlossen: Die Deutsche Telekom mit der Schulnote 1,5. Danach folgen überraschend vier regionale Anbieter: EWE, htp, NetCologne und wilhelm.tel. Vodafone landet vermeintlich abgeschlagen auf Platz 6, bekommt aber immer noch eine 2,1.

Preis-Leistungssieger: Vodafone

Bekanntlich kommt es aber auch darauf an, wie viel ein Internetanschluss am Ende kostet und was er für das Geld leistet. Auch dieses Preis-Leistungs-Verhältnis hat Chip ausgerechnet. Dazu hat man die von den Nutzern angegebenen Tarife mit den jeweiligen Messergebnissen verrechnet. Ergebnis: Bei Vodafone bekommst du durchschnittlich für einen Cent eine Downstreamrate von 6,75 Mbit/s. Das ergibt eine Wertung von 1,1 – besser geht es fast nicht.

Auf den weiteren Plätzen landen auch hier regionale Anbieter: wilhelm.tel und Pyur wurden mit gut bewertet. Die Deutsche Telekom landete auf Platz 5 mit einem ausreichend. Bei ihr bekommst du der Auswertung entsprechend nur 1,68 Mbit/s pro Cent.

Gigabit: Geringer Vorteil für Glasfaser

Interessant ist noch eine Wertung der Gigabit-Tarife. Hier hat Chip Glasfaser-Tarife und Kabel-Tarife verglichen. Nutzer, die per Glasfaser angebunden sind, hätten demnach kaum Vorteile im Vergleich zu Kabelkunden gehabt. Gerade bei Gigabit-Tarifen liegt es aber auch an der richtigen Verkabelung und der richtigen Hardware, um die hohen Datenraten zu erzielen.

Ein ähnliches Ergebnis haben wir Ende vergangenen Jahres bei unserem direkten Vergleich einer Gigabit-Leitung der Telekom mit einer von Vodafone erzielt. Längst nicht immer bringt die Glasfaserleitung das volle Gigabit.

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