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iRobot Roomba i7+ im Test: Saugroboter mit automatischer Absaugstation

iRobot gilt als Pionier unter den Saugroboter-Herstellern. Bereits 2002 stellte man den ersten Saugroboter vor. Mit dem Roomba i7+ hat man ein echtes High-End-Modell im Angebot. Die Plus-Version unterscheidet sich dabei nur durch die im Lieferumfang enthaltene Ladestation mit Absaug-Funktion von dem normalen Modell.

Neben Staubsauger und Absaug-Station findet sich noch eine virtuelle Barriere, zwei Staubsaugerbeutel, ein Ersatzfilter und eine zusätzliche Seitenbürste im Lieferumfang.

Eingerichtet wird der Roomba i7+ mit der iRobot-App. Diese führt einen mit liebevoll gestalteten Animationen durch die ersten Schritte und hilft bei der richtigen Positionierung der Ladestation im Raum. Wie eigentlich alle High-End-Modelle hat auch der Roomba i7+ kein Problem damit in einer engen Nische zu parken. Ist alles eingerichtet, führt der Saugroboter einen „Trainingslauf“ aus. Hierbei solltest du möglichst alle Türen öffnen und keine Gegenstände auf dem Boden herumliegen haben. Für ein besseres Ergebnis kann dieser Trainingslauf auch mehrfach durchgeführt werden. Anschließend kannst du in der iRobot-App eine Karte deiner Wohnung sehen und die einzelnen Räume und Bereiche definieren.

Steuerung per App und per Sprache

In der iRobot-App stehen verschiedene Reinigungs-Modi zur Verfügung. Neben einer kompletten Reinigung können auch nur einzelne Räume oder Bereiche gesaugt werden.

Ein Screenshot der App des iRobot i7+

Die Reinigungs-Modi in der iRobot-App

Räume und Bereiche können über die Karte hinzugefügt und benannt werden. Mit der Zeit schlägt der Roomba i7+ auch Bereiche vor, an denen sich regelmäßig viel Schmutz befindet. Diese lassen sich dann durch Antippen ergänzen. Einzelne Reinigungsvorgänge lassen sich auch für eine bestimmte Zeit vorplanen oder regelmäßig einrichten.

Vorschläge in der iRobot-App

Ein Vorschlag für eine neue Reinigungs-Zone

Der Roomba i7+ lässt sich nicht nur per App, sondern auch per Alexa oder Google Assistant steuern. Hierbei kannst du den Roboter nicht nur starten und stoppen, was fast mit jedem Saugroboter funktioniert, sondern ihn auch in einzelne Räume schicken. Mit dem Befehl „Alexa, starte die Reinigung mit Roomba“ startest du den Roboter. Dabei fragt das System, welcher Raum oder Bereich gesaugt werden soll. Wenn du in der App Favoriten mit mehreren Räumen und Bereichen erstellt hast, kannst du auch diese nennen. Leider sind die Ansagen bei der Alexa-Integration relativ lang, wodurch man lange mit dem Sprachassistenten sprechen muss.

Bereiche an denen der Roomba i7+ nie saugen soll, lassen sich ebenfalls in der App auf der Karte festlegen. Spontane No-Go-Zonen können auch mit der mitgelieferten „virtuellen Wand“ festgelegt werden. Diese besitzt zwei Modi: Eine gerade Linie, um ein ganzes Zimmer zu sperren, oder einen Kreis um sich herum.

Die "virtuelle Wand" im Einsatz

Im Kreis-Modus verhindert die „virtuelle Wand“ dass der Roboter gegen die Näpfe fährt

Reinigung und Navigation: So schlägt sich der Roomba i7+ im Alltag

Der Roomba i7+ bietet eine Saugstärke von rund 1800 Pascal, welche der Roboter je nach Bodenbeschaffenheit anpassen kann. Verglichen mit anderen Saugrobotern ist dies etwas unter dem Durchschnitt. Die beiden gummierten Reinigungsbürsten gleichen das aber mehr als aus. Da eine der beiden Bürsten ständig Bodenkontakt hat, können auch schwerere Krümel mühelos aufgesaugt werden.

Die beiden entgegengesetzt rotierenden Bürsten auf der Unterseite des iRobot i7+

Die beiden entgegengesetzt rotierenden Bürsten auf der Unterseite des Roomba i7+

Der Hersteller verspricht, dass sich in den beiden Bürsten des Roomba i7+ keine Haare verfangen sollen – bei anderen Saugrobotern ein typisches Problem. Dieses Versprechen konnten wir im Test nur teilweise bestätigen, nach mehreren Wochen Benutzung hatte sich doch das ein oder andere Haar in der Aufhängung der beiden Bürsten verfangen. Jedoch waren es deutlich weniger als bei anderen Saugrobotern und es hatte keinen Einfluss auf die Funktionsweise des Roboters. Zusammen mit der Absaug-Station muss man den Saugroboter so überhaupt nicht mehr in die Hand nehmen – Wäre da nicht noch die Seitenbürste. In dieser verfangen sich, wie bei allen bisher getesteten Saugrobotern gerne längere Haare und müssen alle paar Wochen manuell entfernt werden.

Die Seitenbürste des Roomba i7+

Die Seitenbürste sorgt für eine gründliche Reinigung bis an den Rand des Raumes

Dennoch stellt die Absaug-Station eine große Erleichterung im Alltag dar. In ein Fach an der Oberseite wird ein handelsüblicher Staubsaugerbeutel gehangen, welcher nur alle paar Wochen bis Monate ausgewechselt werden muss. Jedes Mal, wenn der Roomba i7+ einen Reinigungsvorgang abgeschlossen hat, fährt er zur Station zurück. Dort entleert ihn ein starker Motor.

Die Absaug- und Ladestation des Roomba i7+

Die Absaug- und Ladestation des Roomba i7+

Die Lautstärke beim Entleeren von 81 Dezibel ist mit einem gewöhnlichen Staubsauger zu vergleichen, dauert jedoch nur wenige Sekunden. Der Staubsauger selbst arbeitet mit einer Lautstärke von rund 58 Dezibel angenehm leise. Wenn während einer Reinigung der Staubbehälter des Saugroboters voll sein sollte, fährt dieser automatisch zur Station zurück und entleert diese. Leider muss man anschließend die Reinigung manuell wieder fortsetzen.

Die technischen Daten des Roomba i7+ im Überblick:

Technische Daten iRobot Roomba i7+  
Navigation Kamera
Saugleistung 1800 pa
Seitenbürsten Ja – eine
Bodenbürste Ja – zwei
Kapazität Staubbehälter 400 ml
Kapazität Wasserbehälter nicht vorhanden
Akkulaufzeit im Test ca. 80 Minuten
Höhe 9,3 cm
Durchmesser 34 cm

Bitte lass das Licht an

Eine Besonderheit bei den Saugrobotern von iRobot ist die verbaute Navigation. Der Hersteller setzt hier auf ein in der Oberseite eingelassenes Kamera-System statt auf eine Navigation per Laser. Im Test mit dem Roomba i7+ hatte dies Vor- und Nachteile. Da sich der Saugroboter anhand von optischen Orientierungspunkten wie Wänden und Möbeln im Raum zurechtfindet, kann er sich schneller als per Laser im Raum zurechtfinden. Dies funktioniert auch, wenn der Saugroboter in einen anderen Raum getragen wurde. Auch in diesem Fall hatte der Saugroboter nie ein Problem zur Ladestation zurückzukehren.

Die Kamera zur Navigation des iRobot i7+

Auf der Oberseite des Saugroboters ist eine Kamera eingelassen

Der einzige Nachteil ist, dass für die Reinigung immer das Licht angelassen werden muss. Schlechte Lichtbedingungen sind kein Problem, aber bei kompletter Dunkelheit musste der Roomba i7+ im Test seine Reinigung abbrechen und zur Station zurückkehren.

Unser Fazit: Lohnt sich der Roomba i7+?

Der Roomba i7+ ist ein echtes High-End-Modell. Die beiden Bodenrollen sorgen zusammen mit der zuverlässigen Navigation für ein hervorragendes Reinigungs-Ergebnis. Mit der automatischen Absaug-Station und der einfachen Steuerung per App und Sprache stellt der Saugroboter eine echte Erleichterung im Alltag dar. Das Zusatz-Feature „automatische Entleerung“ lässt sich iRobot jedoch gut bezahlen. Kostet der Roomba selbst 700 Euro werden für das Paket inklusive Reinigungs-Station 1000 Euro fällig. Mittlerweile gibt es den Saugroboter jedoch schon etwas günstiger.

Das Bedienfeld des Roomba 17+

Der Roomba i7+ ist ein echtes High-End-Modell

Verzichten muss man beim Roomba i7+ leider auf eine Wisch-Funktion. Bei anderen High-End-Modellen wie dem S6 MaxV von Roborock oder dem Ozmo T8+ von Ecovacs ist diese Funktion mit an Bord. Dafür sind diese Modelle weniger autonom, da der Wassertank manuell befüllt werden muss. Bei iRobot setzt man für die Wisch-Funktion auf separate Wisch-Roboter.

Pros des Roomba i7+ im Test:

  • klasse App
  • gutes Reinigungs-Ergebnis
  • umfangreiche Sprachsteuerung
  • automatische Absaug-Station

Contras des Roomba i7+ im Test:

  • Hoher Preis
  • Absaug-Station sehr laut

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