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Lidl erweitert Plus-App drastisch: Diese Pläne schmiedet der Discounter

Erst vor kurzem startete Lidl mit einer neuen App: Lidl Plus. Laut eigenen Aussagen wird die App mit Kusshand angenommen und ist bereits mehrere Millionen Mal heruntergeladen worden. Nun will der Discounter einen Schritt weitergehen und sein Ökosystem ausweiten.

Bezahlsystem kommt nach Deutschland

Bereits 2019 war ein eigenes Bezahlsystem von Lidl Thema. „Lidl Pay“ tauchte im Sommer des vergangenen Jahres auf, wo zu dieser Zeit bereits erste Tests gelaufen sein sollen. Lidl hat diese vorwiegend im europäischen Ausland vorgenommen, sodass die Bezahlfunktion ab sofort auch schon in Polen sowie Spanien genutzt werden kann.

Wie die Wirtschaftswoche berichtet, scheint es nun auch in Deutschland zeitnah soweit zu sein. Allerdings erklärt Digital-Geschäftsführer Dominik Eberhard gegenüber dem Magazin: „In Deutschland entwickeln wir derzeit ein lastschriftbasiertes Verfahren. Das ist etwas aufwendiger, aber notwendig um möglichst alle Verbraucher zu erreichen.“

Warum der Discounter nicht auf einen bestehenden Bezahldienst zurückgreift, ist nicht klar. Ebenso im Dunkeln bleibt, warum Lidl in Deutschland keinen Echtzeittransfer ermöglicht. In Polen und Spanien müssen Nutzer lediglich ihre Kreditkarte in der Lidl Plus App hinterlegen und können daraufhin mit ihrem Smartphone an der Kasse bezahlen. Lidls Digitalchef ließ im Gespräch mit der WiWo zudem offen, wann das Bezahlsystem hierzulande startet.

Lidl ist damit der erste Discounter, der sein gänzlich eigenes Bezahlsystem anbietet. Andere Einzelhändler setzen eher auf Kooperationen mit Google Pay, Apple Pay und Co.

Lidl Plus App mit Coupons und Rabatten

Kunden, die die Lidl Plus App nutzen wollen, werden vor allem mit zahlreichen Rabatten gelockt. Wer sich registriert, bekommt einerseits einen Willkommensrabatt auf seinen Einkauf – allerdings erst ab einem Wert von 30 Euro. Und die Rabattschlacht hat System: „Wir wollen kein weiteres Punktesammelsystem schaffen, sondern den Nutzern Rabatte auf konkrete Produkte geben“, zitiert die WiWo Dominik Eberhard.

Da Flyer und gedruckte Werbezettel immer weniger Menschen lesen, bewirbt man die reduzierten Produkte explizit in der App. Das ist nicht eine Folge der Digitalisierung, sondern eine konkrete Bindung des Kunden an die neuen Services des Discounters. Darüber hinaus sollen bestimmte Zeitfenster am Tag mit spezifischen Aktionen locken, beispielsweise am frühen Morgen Frühstücksofferten.

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