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Mercedes, Audi, VW und Co: Das sind die größten Umweltsünder auf unseren Straßen

Die Automobilindustrie stand wohl noch nie unter solch enormem Druck wie derzeit. Die Corona-Krise legte die Produktion über Wochen lahm. Zudem lehnte die Bundesregierung die erhoffte Verkaufsprämie für Autos mit Verbrennungsmotor ab. Doch es könnte noch schlimmer kommen: Denn den zehn größten Automobilherstellern droht für das Jahr 2021 eine Geldbuße von insgesamt bis zu 114,6 Milliarden Euro, wenn sie die Vorgaben der Europäischen Union (EU) zur Senkung der CO2-Emissionen nicht einhalten. Das ist das Ergebnis verschiedener Studien und Analysen.

Ob Volkswagen, BMW, Mercedes oder Ford: Die großen Automobilhersteller stehen unter Druck, ihre CO2-Bilanz bei der Herstellung, dem Verkauf und dem Betrieb neuer Modelle zu reduzieren. Jedoch sind viele weit davon entfernt, die CO2-Ziele der EU für 2021 zu erreichen. Den letzten Platz belegt die Daimler AG, wie der Emissionsbericht der Automobilindustrie zeigt.

Mercedes baut das umweltschädlichste Auto des Jahres

Der Konzern allein müsse mit einer Strafe in Höhe von 13,3 Milliarden Euro rechnen. Einer der Gründe: Mit dem Modell Mercedes-AMG GT hat Daimler im vergangenen Jahr das umweltschädlichste Auto auf die Straße gebracht. Auf Platz zwei der Vorzeigemodelle mit der niedrigsten Motorleistung rangiert der Audi Q8, den dritten Platz in dem Scham-Ranking belegt der VW Touareg.

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Volkswagen trifft es aber noch härter. Der deutsche Autobauer muss sich auf eine Strafe von rund 30,2 Milliarden Euro gefasst machen, wenn man es nicht schafft, die EZ-Vorgaben einzuhalten.

Die 10 größten Auto-Hersteller und die drohenden Bußgelder sowie die durchschnittliche Flottenemission

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Toyota ist nah dran

Hinsichtlich der durchschnittlichen Flottenemissionen folgen auf Daimler (137 g CO₂/km) die Hersteller Mazda (135 g CO₂/km), BMW (127 g CO₂/km) und Fiat (124 g CO₂/km). Insgesamt sind alle zehn Hersteller mehr oder weniger weit von dem Ziel 2021 entfernt. Die EU verlangt zum Schutz des Klimas die Einhaltung eines Wertes von maximal 95 Gramm Kohlendioxid pro gefahrenen Kilometer für Neuwagen. Das würde einen Verbrauch von jeweils ungefähr vier Litern auf 100 Kilometern bedeuten, für Diesel liegt der Wert etwas niedriger. Mit 101 g CO₂/km ist Toyota am nächsten dran. Die Autos des japanischen Herstellers weichen „nur“ um 6,3 g CO₂/km von den Vorgaben ab.

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