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Mond fotografieren: Das perfekte Foto mit dem Smartphone

Von inside digital

Laut Wetterprognosen wird der Himmel am Abend des 7. April wolkenlos sein. Zudem soll das Thermometer um 20 Uhr etwa 13° C anzeigen. Es wird also ein lauer Dienstagabend. Und da die meisten aufgrund der Ausgangsbeschränkungen ohnehin zu Hause sind und Zeit haben, sind die Bedingungen für ein Foto vom Mond ideal.

Der Mond erreicht seine Vollmondphase am 8. April 2020 um 4:35 Uhr. Doch bereits am heutigen Abend, wenn er gegen 19 Uhr aufgehen wird, wird er deutlich sichtbar am Himmel stehen. Dank klarem Himmel bietet sich natürlich ein Foto des Spektakels an. Wer keine DSLR mit Teleobjektiv zu Hause hat, wird auf sein Smartphone zurückgreifen.

Mond mit Smartphone fotografieren: So klappt es

Eines vorneweg: Die meisten Smartphone-Kameras sind gar nicht dazu geeignet, Fotos vom Nachthimmel so aufzunehmen, dass Lichtreflexionen erkennbar sind. Hierfür hat das Objektiv schlicht eine zu kurze Brennweite. Statt einem schönen Mond sieht man auf dem Foto dann häufig nur einen weißen Punkt auf einem schwarzen Hintergrund. Somit scheiden nahezu alle günstigen Einsteiger-Smartphones aus.

6 Tipps für ein perfektes Mond-Foto

Aber auch mit den wenigen Smartphones, die sich technisch dafür eignen, werden wirklich gute Fotos vom Mond schwierig. Wer dennoch einen möglichst klaren und unverzerrten Schnappschuss auf den Supermond wagen will, sollte folgende Tipps beherzigen:

  • Benutze ein Stativ, damit das Smartphone beim Aufnehmen nicht wackelt
  • Wenn du kein Stativ hast: Auch ein Selfie-Stick kann bei weiterer Befestigung und Fixierung als Stativ fungieren
  • Hast du beides nicht, lehne dich an eine Wand an und versuche das Smartphone möglichst ruhig in der Hand zu halten
  • Achte beim Auslösen darauf, nicht zu verwackeln – im besten Fall benutzt du ein Headset oder Kopfhörer als Fernauslöser
  • Lehne dein Smartphone an – etwa gegen eine Hauswand oder ein Geländer
  • Wenn der Mond auf dem Display deines Smartphones sichtbar ist, tippe mit dem Finger auf den Erdtrabanten. Dadurch werden Autofokus justiert und die optimale Belichtung gewählt.

Wer im Pro-Modus fotografiert und die Einstellungen hinsichtlich Zeit, ISO und Co. selbst wählt:

  • Eine möglichst kurze Belichtungszeitzeit einstellen (circa 1/20 Sekunde) – falls zu dunkel,
  • ISO-Wert erhöhen oder Belichtungszeit verlängern
  • Ein Stativ benutzen, damit das Smartphone beim Aufnehmen nicht wackelt
  • Möglichst geringen ISO-Wert wählen, um Rauschen zu vermeiden

Bei der Einstellung des ISO-Wertes empfiehlt es sich, etwas mit den Werten zu experimentieren, bis sich das gewünschte Ergebnis einstellt.

Mond mit Smartphone fotografieren: So unterschiedlich können die Ergebnisse sein

Wem heute Abend ein gutes Foto mit seinem Smartphone gelingt, der darf sich freuen. Denn nicht jedes Handy hat eine gute Kamera, auch wenn es das derzeit teuerste auf dem Markt ist. So schneidet das Samsung Galaxy S20 Ultra mit seiner „Space Zoom“ Kamera ziemlich schlecht ab. Der Mond ist zwar bildschirmfüllend abgebildet. Er wird aber sehr verschwommen dargestellt. Das Huawei P30 Pro macht seinen Job deutlich besser. Mit älteren Top-Smartphones wie dem Galaxy S9, das eben keine Telebrennweite besitzt, wird die Angelegenheit ziemlich schwierig.

Das folgende Bild zeigt den Mond – fotografiert mit dem (Galaxy S9, Huawei P30 Pro und Galaxy S20 Ultra:

Mond fotografiere mit dem Smartphone – (von links nach rechts: Galaxy S9, Huawei P30 Pro, Galaxy S20 Ultra)

Der Beitrag „Mond fotografieren: Das perfekte Foto mit dem Smartphone“ erschien zuerst auf inside-digital.de.