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Neue Serien: Von „Simpsons“ über „Bull“ bis „Gangs of London“

„Simpsons“ (Disney+)

Wenn Du ein Abo für Disney+ abgeschlossen hast, gibt es gute Nachrichten für dich, wenn du Fan der Serie „Simpsons“ bist. Die animierte Kult-Familie aus Springfield steht dir ab sofort wieder im 4:3-Format zur Verfügung. Nachdem sich viele Nutzer bei Disney darüber beschwert hatten, dass es die quietschgelben „Simpsons“ nur noch im abgeschnittenen 16:9-Format zu sehen gibt, hat der US-Medienriese nun nachgebessert und die Inhalte älterer Episoden optional auch im 4:3-Format bereitgestellt. Neue Folgen, die nur im 16:9-Format produziert wurden, stehen natürlich auch nur in diesem Format zur Verfügung, da hier anders als bei einer 4:3-Formatierung keine Inhalte verloren gehen.

Um ältere „Simpsons“-Folgen im 4:3-Format sehen zu können, musst du bei Disney+ die Simpsons auswählen und auf den Reiter „Details“ klicken. Dort hast du die Möglichkeit, einen Button mit der Aufschrift „Überarbeitetes Seitenverhältnis“ zu (de)aktivieren. Siehst du den Button in Grau, kannst du dir die Simpsons-Folgen im 4:3-Format ansehen.

„Hedy Lamarr“ (Apple TV+)

Insgesamt acht Episoden wird eine neue Serie umfassen, die Apple jetzt für Apple TV+ ankündigte. Sie wird von Gal Gadot produziert, der auch für „Wonder Woman“ verantwortlich ist. Die gebürtige Österreicherin Hedy Lamarr wurde einst als schönste Frau der Welt gefeiert, als sie ab Ende der 1930er Jahre zum Hollywood-Star wurde und vor allem durch Nacktszenen im Film „Ekstase“ für Aufsehen sorgte. Im nationalsozialistischen Deutschland wurde der Film aufgrund seiner Freizügigkeit kurzerhand verboten.

Die neue Serie soll die Lebensgeschichte von Hedy Lamarr – geboren als Hedwig Eva Maria Kiesler – skizzieren. Apple selbst spricht von der epischen Geschichte einer Einwanderin, die ihrer Zeit voraus war und ihr am Ende zum Opfer fiel. Wann genau du „Hedy Lamarr“ bei Apple TV+ sehen können wirst, steht aber noch nicht fest.

„Little Voice“ (Apple TV+)

Anders sieht es bei „Little Voice“ aus. Ab dem 10. Juli ist diese neue Serie bei Apple TV+ zu sehen. Die Produktion übernahm niemand geringerer als JJ Abrams („Lost“) in Zusammenarbeit mit Warner Bros. Television. „Little Voice“ folgt Bess King, einer talentierten Sängerin, die darum kämpft, ihre Träume zu verwirklichen. Dabei muss sie sich aber auch Ablehnung stellen und zudem familiäre Probleme bewältigen. Im Kern erzählt die neue Serie eine Geschichte über das Finden einer authentischen Stimme und den Mut, diese auch zu verwenden.

Externe Serien bei Apple TV+

Einen neuen Ansatz wagt Apple bei Apple TV+ aber auch. Weil das Angebot an eigenen Serien noch ziemlich überschaubar ist, hat man sich jetzt dazu entschieden, auch Fremd-Inhalte zuzukaufen. Die Strategie, nur eigene Exklusiv-Inhalte anzubieten, funktioniert offenbar nicht so erfolgreich, wie man es sich bei dem erfolgsverwöhnten US-Konzern wünschen würde. Also steuert man jetzt gegen. Ab sofort ist es bei Apple TV+ entsprechend der neuen Marschroute möglich, die „Fraggles“ zu sehen.

Neu ist die Puppenspiel-Serie zwar nicht – sie wurde vom kanadischen Sender CBC zwischen 1983 und 1987 produziert – doch Kult ist sie noch heute. Vorerst können aber nur amerikanische Nutzer von Apple TV+ auf die „Fraggles“-Folgen zugreifen. Ob und wann die Episoden aus den 80ern auch in anderen Ländern verfügbar sind, dazu gibt es von Apple noch keine Informationen.

Aber auch das ist neu: Apple will komplett neue Folgen der „Fraggles“ drehen. Und damit würde man dann auch wieder dem ursprünglichen Gedanken folgen, Exklusiv-Inhalte für Apple TV+ zu produzieren.

Neue Anthologieserie nach dem Bestseller „Anatomie eines Skandals“ (Netflix)

Wenn dich Anthologieserien begeistern können, solltest du auch aufmerksam die Entwicklungen bei Netflix verfolgen. Der US-Konzern kündigte jüngst nämlich eine neue sechsteilige Serie dieses Genres an, die auf dem Bestseller „Anatomie eines Skandals“ von Sarah Vaughn basiert. Netflix selbst verspricht eine Serie, in der nicht nur die sexuelle Freizügigkeit thematisiert wird, sondern auch ein Skandal in der britischen Elite und die Frauen, die darin verwickelt sind. Einen fixen Startzeitpunkt gibt es noch nicht.

„Girls From Ipanema“ – Staffel 2 (Netflix)

Serien-Comeback für „Girls From Ipanema“ (auch bekannt als „Most Beautiful Thing“) bei Netflix. Ab dem 19. Juni kannst du dort die zweite Staffel der brasilianischen Dramaserie sehen. Sie umfasst sechs 50-minütige Folgen und versetzt dich zurück in die 60er Jahre.

Der Inhalt knüpft an das Ende der ersten Staffel an. Malu ist immer noch die ehrgeizige Frau, liebende Mutter und loyale Freundin, wie wir sie aus der ersten Staffel kennen. Durch ein Trauma ist sie allerdings stärker, aber auch härter, authentischer und skrupelloser geworden. Thereza hat sich unterdessen entschlossen, ihr Leben ihrer Familie und ihrem Haus zu widmen, muss jedoch bald feststellen, dass ihr etwas Entscheidendes fehlt: ihre Arbeit. Da kommt das Angebot von einem Radiosender gerade recht. Vor ihrer Hochzeit denkt Adélia wiederum viel an ihre Kindheit und ihren Vater Duke. Sie möchte mit Capitao neu anfangen und ihrem Leben einen neuen Sinn geben. In der Zwischenzeit entwickelt sich ihre Schwester Ivone von einem typischen Teenager zu einer talentierten Künstlerin, die mit Malus Hilfe die Chance bekommt, sich in einer von Männern dominierten Branche zu beweisen.

„Bull“ – Staffel 4 (13th Street)

Ein paar Schritte weiter ist man schon bei „Bull“. Ab dem 29. Juli kannst du bei 13th Street (unter anderem für Sky-Kunden empfangbar) den zweiten Teil der vierten Staffel der amerikanischen Erfolgsserie sehen. In Bulls letztem Fall bittet Chunks Freund Reggie, ein Berater an einem Elite-Internat, Bull und sein Team um Hilfe. Sie sollen die Eltern eines verstorbenen Schülers bei einem Rechtsstreit mit der Schule unterstützen, nachdem dieser plötzlich und unerwartet während des Trainings verstorben ist.

„Ausgebremst“ (TNT Serie)

Fünf Episoden wird die neue Miniserie „Ausgebremst“ umfassen, die du ab dem 14. Juni (19 Uhr) bei TNT Serie sehen kannst. „Tatort“-Star Maria Furtwängler übernimmt darin die Hauptrolle, aber auch Annette Frier ist mit von der Partie. Besonderheit: Die Werbeeinnahmen der Serie und zusätzlich 25.000 Euro gehen nach Angaben von TNT an die Aktion #Kunstnothilfe, die von der Corona-Pandemie stark betroffene Kunst- und Kulturschaffende unterstützt.

Inhaltlich steht bei „Ausgebremst“ die von Furtwängler gespielte Beate im Mittelpunkt. Sie wurde nicht nur von ihrem Ehemann verlassen, sondern verliert zudem nach einer Fahrt unter Alkoholeinfluss ihren Führerschein. Es scheint nur noch einen Ausweg zu geben, doch dann entdeckt Beate im Internet andere Menschen, die ebenfalls ausweglose Situationen zu meistern haben.

„Gangs of London“ (Sky)

Ab dem 23. Juli neu im Programm von Sky: „Gangs of London„. Dabei handelt es sich um eine neunteilige Thrillerserie, die ihre Deutschland-Premiere bei Sky Atlantic HD feiern soll.

Nach der Ermordung eines berüchtigten Londoner Gangster-Bosses muss sein Sohn nicht nur auf Mördersuche gehen, sondern die Machtposition seiner Familie im Zirkel der zahlreichen Banden der Londoner Unterwelt behaupten. Zu sehen ist „Gangs of London“ bei Sky Atlantic HD immer donnerstags ab 21:15 Uhr in Doppelfolgen. Und natürlich auch auf Abruf bei Sky Ticket und über Sky Go. Lose basiert das neue Sky-Original übrigens auf dem gleichnamigen Computerspiel.

„Perry Mason“ (Sky)

Ebenfalls neu bei Sky: „Perry Mason“. Ab dem 31. Juli ist diese neue HBO-Serie bei Sky Atlantic HD zu sehen – immer freitags um 20:15 Uhr in Doppelfolgen. Insgesamt umfasst die Serie zum Auftakt acht Episoden und entführt dich ins Los Angeles der 1930er Jahre.

Die „Stadt der Engel“ boomt im Jahr 1932 während sich der Rest der Welt langsam von der großen Wirtschaftskrise erholt. Der berühmte Verteidiger Perry Mason hat immer noch unter seinen Kriegserfahrungen in Frankreich und an den Folgen seiner zerrütteten Ehe zu leiden. Mehr schlecht als recht verdingt er sich als Privatdetektiv. Ein missglückter Entführungsfall, den Mason lösen möchte, offenbart ihm, wie zerrissen Los Angels trotz des Booms ist, und führt ihn zur Pfingstkirche und zu der mysteriösen Predigerin Schwester Alice.

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