Aktuelle Nachrichten aus Hamburg, der Welt, zum HSV und der Welt der Promis.
Dieser Inhalt wird Ihnen bereitgestellt von inside digital

Nie wieder Smartphones: Dieses Versprechen zum Abschied ist eine Ansage an Xiaomi, Sony und Co.

Die Nachricht an Ostern kam überraschend, war aber dennoch vorauszusehen. LG gibt sein Smartphone-Geschäft auf. Doch es gibt noch eine klare Ansage an die Kunden. Denn LG will das tun, an dem man schlussendlich gescheitert ist. LG will Smartphone-Updates verteilen. Und das nicht zu knapp.

Updates für LG Top-Modelle

Die Koreaner haben in ihrer wechselvollen Geschichte mit Highlights wie dem Leder-Flaggschiff LG G4 und Abgründen wie dem modularen LG G5 eines oft vergessen: Smartphone-Nutzer mögen Updates. Und für viele sind sie mittlerweile ein echtes Kaufkriterium. Auch deshalb hatte LG einen immer schlechteren Ruf. Andere Hersteller haben einfach stringenter aktualisiert und damit ihre Stammkundschaft gepflegt. Samsung hat vor Kurzem sogar eine Dreijahresgarantie ausgesprochen. Alle Galaxy-S-Modelle sollen mindestens drei große Android-Updates bekommen.

Hier hinken noch viele Hersteller wie Xiaomi, Sony oder Motorola hinterher. Musterknaben wie OnePlus oder Google selbst gibt es hingegen wenige. Standard ist also immer noch ein, maximal zwei große Android-Updates und Sicherheits-Updates, solange, bis sie in einen Jahres-Zyklus kommen und man ein ganzes Jahr warten muss. An klarer Kommunikation wann welches Smartphone ein Update bekommt, mangelt es sogar noch öfter als an Updates selbst.

So geht es weiter

LG kommuniziert jetzt klar, was du erwarten kannst. Der Hersteller verspricht trotz des Aus am Handy-Markt drei Jahre Updates ab Erscheinungsdatum ab 2019. Das heißt, dass alle aktuellen Modelle noch mindestens Android 12 bekommen und wenn alles gut läuft sogar Android 13. Das gilt freilich nur für die Oberklassemodelle der V-, G- Wing– und Velvet-Serien. Warum LG jetzt damit anfängt, bleibt ein Rätsel.

Der Rest der Smartphones, die noch 2020 herauskamen, sollen immerhin zwei Android-Updates spendiert bekommen. Das betrifft die K- und die Stylo-Serie. Damit ist auch bei ihnen rechnerisch ein Update auf Android 13 locker drin. Wann dann welche Updates auf dein Modell kommen, bleibt aber im Dunkeln. Genau so, was mit Smartphones von 2018 und älter passiert.

Der Beitrag „Nie wieder Smartphones: Dieses Versprechen zum Abschied ist eine Ansage an Xiaomi, Sony und Co.“ erschien zuerst auf inside-digital.de.