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O2 schaltet UMTS ab: In diesen Städten geht es los

Das UMTS-Netz beziehungsweise die UMTS-Technologie gilt als in die Jahre gekommen. Die Nutzung der Frequenzen ist im Vergleich zu LTE ineffizienter. Außerdem muss für ein Netz, das langsamer ist als LTE und verhältnismäßig wenig genutzt wird, enorm viel Technik vorgehalten werden. Die Konsequenz aller Anbieter in Deutschland: UMTS verschwindet.

Während Telekom und Vodafone diese Abschaltung zum Monatswechsel in ganz Deutschland vornehmen wollen, beginnt man bei O2 mit der Abschaltung erst zu diesem Termin in den ersten Regionen. Insgesamt wird es bis Ende des Jahres dauern, bis O2 die UMTS-Sender in ganz Deutschland abgeschaltet hat. Den genauen Fahrplan hat man aber nun bekannt gegeben.

UMTS-Abschaltung bei O2 in mehreren Wellen

Die ersten 500 Sender mit dem 3G-Standard schaltet O2 am 1. Juli ab, weitere 1.000 sollen zwei Wochen später folgen. Sie stehen in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.  Als Beispiel für Städte, die in dieser ersten Welle dabei sind, nennt O2 Potsdam, Wolfsburg, Braunschweig, Salzgitter und Hildesheim sowie die Landkreise Ludwigslust-Parchim, Altmarkkreis Salzwedel, Ostprignitz-Ruppin, Gifhorn, Celle und die Grafschaft Bad Bentheim.

Insgesamt verfügt O2 über 16.000 Sender mit UMTS. Entsprechend wird es auch weitere Abschaltungen geben.  Den nächsten Schwung will man bei O2 Ende September abschalten. Dann sollen weitere 9.500 Standorte folgen, sodass zu dem Zeitpunkt nur noch 5.000 UMTS-Sender in Deutschland funken. Die Abschaltung erfolgt zu diesem Zeitpunkt in Großstädten wie München, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Essen und Düsseldorf sowie in großen Teilen von Bayern, Schleswig-Holstein, Sachsen, Thüringen und dem Saarland. Die letzten Sender folgen dann Anfang Dezember. Dann seien Großstädte wie Berlin, Hamburg und Leipzig dran.

Mehr LTE statt langsames 3G

Wenn die jeweiligen UMTS-Sender in den Regionen abgeschaltet sind, will O2 die freigewordenen Frequenzen im Bereich um 2.100 MHz nach eigenen Angaben vollständig für LTE nutzen. Damit erhöht sich die Kapazität des LTE-Netzes bei O2 bundesweit, da nahezu alle LTE-Handys dieses Frequenzband unterstützen. Alle O2-Kunden sowie jene Nutzer des O2-Netzes, die bei anderen Marken sind können die neue LTE-Kapazität dann automatisch nutzen, sobald sie aktiv ist.

Allerdings handelt es sich dabei um Angaben von O2 lediglich um ein Spektrum von 5 MHz. Die weiteren 15 MHz Bandbreite in diesem Spektrum nutzt O2 bereits von LTE. In der Regel kommen zusätzlich noch weitere Frequenzbänder dazu, sodass weitere Kapazitäten bereitstehen.

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