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Ohrwurm im Kopf? Diese neue Google-Funktion solltest du kennen

Mit einem neuen Feature ermöglicht Google dir jetzt, die dich wahnsinnig machende Melodie ausfindig zu machen. Alles, was du dafür machen musst, ist deinem Handy die gewünschte Melodie vor zu summen. Bevor du dein Handy ansummst gehe dafür in die Google App. Drück dann auf das Mikrofon Symbol und frage „welches Lied ist das?“ oder drücke auf den Button Lied erkennen. Jetzt kannst du Google eine Kostprobe von deinem Lied geben. Es ist egal, ob du die Musik dabei summst, singst oder pfeifst. Anschließend versucht die Suchmaschine für dich das Lied zu finden.

Wie findet Google deinen Song?

Google erwartet nicht mal das du die genauen Töne triffst, doch wie will Google den Song ohne jegliche weitere Information finden? Google versucht den individuellen Klang, den jedes Lied besitzt heraus zu filtern. Über einen Algorithmus werden bei der Originalversion des Liedes die Begleitinstrumente, die Klangfarbe und der Ton der Stimme entfernt. Das, was übrig bleibt, wird in einen Zahlencode übertragen, in dem die Kernessenz des Liedes enthalten ist. Deine gesummte Version wird ebenfalls in einen Zahlencode umgeschrieben und mit der Datenbank abgeglichen.

Google bietet dir dann mehr als eine Möglichkeit an, um welches Lied es sich handeln könnte. Im Idealfall ist dein Ohrwurm ebenfalls dabei. Neben dem Liedtitel verrät dir der Algorithmus auch vieles Andere über das Lied. Du kannst dir direkt das Musikvideo bei Youtube anzeigen lassen oder es direkt in deiner Musikapp anhören. Verfügbar ist die neue Funktion der Musikerkennung laut dem Suchmaschinenriesen auf Android Geräten in 20 Sprachen, während iOS Nutzer sie zum Start nur in Englisch nutzen können.

Google schraubt gerade an vielen Funktionen, die die Suche oder auch Apps betreffen. So wurde gerade bei der Navigations-App Maps eine neue Funktion für mehr Sicherheit gegen Corona eingeführt und eine Spritpreis-Anzeige forciert. Doch auch bei der Suche feilen die Ingenieure immer weiter. So werden jetzt unter anderem Statistiken anders in der Suche dargestellt. Grundlage dafür ist das Data Commons Project, eine offene Wissensdatenbank für statistische Daten.

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