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Paket-Flut bei DHL: So viele Pakete müssen die Zusteller schleppen

Zwischen Anfang Januar und Ende September hat der Paketdienst DHL in Deutschland 1,116 Milliarden Pakete transportiert. Das sind 12 Prozent oder 200 Millionen Pakete mehr als ein Jahr zuvor. Alleine im dritten Quartal mussten die Zusteller 38 Millionen Pakete (Plus 11,6 Prozent) mehr zustellen, als sie es aus dem Vorjahr gewohnt waren.

Das ist laut Deutsche Post DHL vor allem durch die anhaltende Mengensteigerung aus dem E-Commerce-Geschäft zu erklären. Die Deutschen bestellen mehr Waren im Versandhandel als vor der Krise und erhöhen so die Paketvolumina bei den Paketdienstleistern. DHL zählt im Geschäftskundenbereich 320 Großkunden, 16.000 mittelgroße Kunden und 83.000 kleine Kunden. Die Zuwachszahlen sind mit bis zu 32 Prozent enorm.

Gigantische Paketmengen im Weihnachtsquartal erwartet

Bei sechs Werktagen pro Woche bedeutet der Transport von 367 Millionen Paketen im Sommerquartal, dass die Zusteller pro Tag rechnerisch etwas weniger als 5,5 Millionen Pakete transportierten. Zum Vergleich: Im Krisenquartal von April bis Juni waren es 403 Millionen Pakete und somit 21,4 Prozent mehr als im Vorjahr. In der Spitze seien es 10 Millionen Pakete pro Tag gewesen, die DHL ohne Vorbereitung auf diesen Ansturm im Frühjahr stemmen musste.

Für das Weihnachts-Geschäft erwartet DHL aber noch mehr Pakete als im Frühjahr. Mehr als 11 Millionen Sendungen pro Tag erwartet der Konzern in der Spitze. Um das zu bewältigen, werden nicht nur zahlreiche Zusteller neu eingestellt. DHL ändert auch die Zustellung im Allgemeinen. Was sich dadurch für dich ändert, haben wir hier berichtet.

Dialog Marketing rückläufig

Doch zurück zu den Bilanzzahlen: Denn Deutsche Post DHL musste auch Rückschläge einstecken. So ist das Briefgeschäft im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,6 Prozent zurückgegangen. Besonders deutlich wird das beim Dialog Marketing, dessen Volumen um 12,5 Prozent zurückging. Allein hier musste der Konzern einen Umsatzrückgang von 12,3 Prozent hinnehmen. Allerdings spüre man eine allmähliche Erholung des Briefvolumens.

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