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PIN vergessen? Bei diesen Anbietern kann es teuer werden

Der Begriff PIN steht für „Personal Identification Number“. Es handelt sich hierbei um eine 4-8 stellige Nummer, die auf deiner SIM-Karte gespeichert ist. Sollte diese einmal verloren gehen, kann sie Online eingesehen werden. Bei manchen Anbietern fallen dafür jedoch hohe Kosten an.

PIN wird nur lokal gespeichert

Da die PIN nur lokal auf der SIM-Karte hinterlegt ist, kann man beim Anbieter lediglich die Initial-PIN, also die PIN bei Vertragsabschluss erfragen. Sollte man diese geändert haben, bekommt der Anbieter die neue Nummer nicht mitgeteilt und kennt sie daher nicht.

Immer erfragen kann man jedoch den PUK. Den sogenannte „Personal Unlocking Key“, brauchst du, wenn du die PIN dreimal hintereinander falsch eingegeben hast. Diese achtstellige Nummer wird einem zusammen mit der PIN mitgeteilt und kann nicht geändert werden.

Abfrage beim Anbieter kann teuer werden

Die meisten Anbieter helfen einem bei einer vergessenen PIN oder PUK kostenfrei weiter. Solange man noch Zugriff auf das Online-Portal hat, kann man diese dort kostenfrei einsehen. Bei unserer Recherche war dies bei der Telekom, Vodafone, O2, Aldi Talk und Winsim problemlos möglich.

Andere Anbieter verlangen für diese automatisierte Abfrage jedoch viel Geld von ihren Kunden. So wird bei Mobilcom Debitel beispielsweise eine einmalige Gebühr von 14,95 Euro fällig, um die PUK zu erfahren.

Eine vergessene PIN kann je nach Anbieter teuer werden

Wir haben für dich Nachgefragt, wie das sein kann: Laut Mobilcom Debitel, kommen diese Kosten zustande, da Mobilcom Debitel kein Netzbetreiber, sondern ein Service-Provider ist. Dadurch muss der Anbieter die SIM-Daten für jedes Netz einzeln in einer Datenbank pflegen, wodurch Personal-Aufwand entsteht.

Auch bei anderen Anbietern fallen ähnliche Kosten an. So verlangt auch Klarmobil fast 10 Euro für eine automatisierte Anfrage, wie Moritz Kracht auf Twitter berichtet.

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