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PlayStation 5: So könnte Sony seine Spieler abzocken

Von inside digital

Wird Sony bei der PlayStation 5 In-Game-Käufe anbieten? Was bei Android und iOS auf dem Smartphone – insbesondere bei Spielen – zur Gewohnheit geworden ist, könnte Sony auch in seiner nächsten Konsole verankern. Das zumindest lässt sich aus einem Patent ableiten, dass die Japaner bereits im vergangenen Jahr eingereicht haben und das nun veröffentlicht wurde.

Dabei geht es um eine sogenannte In-Game-Resource-Surfacing-Platform. Dahinter verbirgt sich Folgendes: Sony will dir Hilfe anbieten, wenn du an einer Stelle des Spiels – etwa beim Endgegner – nicht weiterkommst. Per Spracheingabe stellst du dann die Frage: „Hey PlayStation, wie besiege ich den Endgegner?“ Die Antwort der PlayStation 5 könnte dann lauten: „80 Prozent der Spieler wie du den besiegten den Endgegner mit der Ressource X.“ So weit, so gut.

PlayStation 5: Kommen In-Game-Käufe auf die Konsole?

Was bei einer Skizze in dem Patent aber stutzig macht, ist, dass die PlayStation dir dann anbietet, diese Ressource zu kaufen. Das heißt, neben den Kosten für die Konsole und das Spiel könnten weitere Kosten als In-Game-Käufe lauern.

Sony PlayStation 5 mit In-Game-Käufen?

Sony PlayStation 5 mit In-Game-Käufen?

Das alles soll KI-gesteuert ablaufen. Algorithmen finden auf Nachfrage des Spielers eine passende Lösung, indem sie eine Datenbank durchsuchen. Im Laufe der Zeit soll das System lernen und besser werden. Dabei soll diese Technologie im Betriebssystem der PlayStation 5 integriert sein.

Sony macht sich keine Freunde

Den meisten Gamern dürfte eine solche Funktion, die eindeutig auf den Kauf von Items, neuen Charakteren und Level, Waffen, Werkzeugen oder Karten abzielt, nicht gefallen. Zumindest dann nicht, wenn man – und auch das ist bei Spielen auf dem Smartphone bereits Realität – im Spiel nicht weiterkommt, ohne etwas Bestimmtes zu kaufen.

Doch noch ist es nicht so weit. Noch hat sich Sony nicht dazu geäußert, ob die PlayStation 5 tatsächlich über eine solche Funktion verfügen wird. Und auch beim Preis für die Konsole selbst wartet man ab – beziehungsweise auf Microsoft.

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