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Pornhub enttarnt Deutschland: Porno-Lust steigt kaum – noch!

Täglich besuchen mehr als 120 Millionen Nutzer weltweit das Porno-Netzwerk von Pornhub. In Coronavirus-Zeiten, in denen immer mehr Menschen im Home-Office arbeiten und sich die täglichen Routinen ändern, könnte man meinen, dass sich die Zugriffe auf die Seite stark erhöhen. Und genau das ist in vielen Ländern auch der Fall. In Deutschland hingegen nicht. Oder zumindest weniger stark als anderswo.

Pornhub liefert „Insights“ in der Corona-Krise

Im Vergleich zu einem „normalen“ Pornhub-Tag – maßgeblich war hier eine Periode Anfang Februar – stieg der Traffic an Porno-Streams hierzulande an vielen Tagen nach Angaben der Pornhub-Macher nur um zwei bis drei Prozent. In der Spitze waren es am 14. März (Samstag) rund 6 Prozent. Ein ganz ähnliches Nutzerverhalten legten die Menschen in Großbritannien, Russland, Kanada oder Australien an den Tag.

Mit anderen Worten: Mehr Traffic auf Pornhub wegen des ausgebrochenen Coronavirus? Nicht wirklich. Oder besser: Nur in überschaubarem Maße. Weltweit verzeichnete Pornhub nach eigenen Angaben zuletzt zwischen 4 und 7 Prozent mehr Zugriffe am Tag. In der Spitze waren es am 17. März zum Ende der statistischen Erhebung fast 12 Prozent mehr Pornhub-Besuche.

Drei Länder überraschen mit explodierendem Traffic

Aber Moment mal… Drei Länder sind mit Blick auf die länderspezifischen Erhebungen große Ausreißer: Spanien, Italien und Frankreich. Hier verzeichnet Pornhub nach eigenen Angaben in den vergangenen Tagen einen Anstieg des Traffics um in der Spitze satte 38 Prozent (Frankreich), 57 Prozent (Italien) oder sogar 61 Prozent (Spanien).

Pornhub Coronavirus Insights

Die Ursache für diese massiven Zuwächse bei den Zugriffen sind mit einem Wort schnell erklärt: Ausgangssperre. Überall dort, wo es Menschen wie eben in diesen drei Staaten untersagt ist, sich ohne triftigen Grund an der frischen Luft zu bewegen, verzeichnet Pornhub mehr Nutzer.

Und das übrigens nicht nur in der Zeit zwischen 22 und 1 Uhr in der Nacht, sondern auch im Zeitfenster zwischen 14 und 18 Uhr, also mitten am Tag. Zur Wahrheit gehört aber auch: Getrieben wurden die höheren Zugriffe durch einen kostenlosen Zugriff auf die Premium-Inhalte. Diese hatte Pornhub nämlich zunächst für italienische Nutzer freigeschaltet, später auch für Spanier und Franzosen. Die Neugierde, was sich hinter Pornhub Premium also verbergen möge, war also riesig.

Keine Ausgangssperre? Nicht (viel) mehr Pornos!

Pornhub auf dem Handy

Die andere Seite der Medaille: Überall dort, wo die Menschen nicht gezwungen sind, in den eigenen vier Wänden zu verweilen, haben sie offensichtlich noch viele Ideen, Dinge abseits von zu Hause zu erledigen. Und genau das ist es, was es so schwierig macht, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Allen Appellen von Politikern zum Trotz. Die Folge könnte sein, dass es auch hierzulande bald eine Ausgangssperre geben wird.

In diesem Zusammenhang sei übrigens auch noch auf den Aufruf des Radiosenders WDR 2 verwiesen, der wirklich jedem verdeutlichen sollte, warum es aktuell so wichtig ist, auf jeglichen sozialen Kontakte zu verzichten. Möge es auch noch so schwer fallen. Halte auch du dich an die häusliche Quarantäne: #StayAtHome.

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